Bilderstrecke: Leverkusen schlägt Mainz glücklich mit 3:2
Unglücklich verlor am zweiten Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga das Team aus Mainz beim Auswärtsspiel in Leverkusen mit 2:3. Unsere Bilderstrecke zeigt Szenen der spannenden Begegnung. Alle Fotos: dpa.Leverkusens Andre Schürrle (M vorne) schießt den Ball an der Mainzer Mauer vorbei.
Mainzer Frust in Leverkusen
Der FSV Mainz 05 ist mit einer Niederlage in die Rückrunde gestartet: Nach einer schwachen ersten Halbzeit kämpfen sich die Rheinhessen eindrucksvoll in die Partie zurück, ehe der Leverkusener Sven Bender die Weichen für die Werkself auf Sieg stellt.
Leverkusen. ![]()
Die Leverkusener bejubeln das 2:0 durch Manuel Friedrich (2.v.l.) Foto: Federico Gambarini Zdenek Pospech (11. Minute) per Eigentor, Manuel Friedrich (35.) gegen seinen Ex-Club und Lars Bender (70.) trafen vor 24 365 Zuschauern, Eugen Polanski (50.) und Marco Caligiuri (53.) hatten zwischenzeitlich mit einem Doppelschlag für Mainz ausgeglichen. Durch den erfolgreichen Rückrundenauftakt hat das Bayer-Team des umstrittenen Trainers Robin Dutt als Tabellensechster weiter sieben Punkte Rückstand auf Platz vier. Mainz ist auf Platz 15. der Fußball-Bundesliga nur noch einen Zähler vom Relegationsplatz entfernt.
Es gab noch viel Leerlauf im Leverkusener Spiel, doch ab und an blitzte in Ansätzen etwas von der früheren Brillanz im Bayer-Spiel auf. Etwas Licht neben einigem Schatten reichte in der ersten Halbzeit, nach dem Mainzer Zwischenspurt darf Bayer dank Bender weiter auf die lukrative Königsklasse hoffen. "Die Champions League ist wichtig für uns. Der Kader ist in seiner jetzigen Form ohne Champions League nicht zu finanzieren. Darüber muss sich jeder im Klaren sein", verdeutlichte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser zur Halbzeit am "Sky"-Mikrofon.
Beide Teams traten stark ersatzgeschwächt an. Dutt musste auf fünf verletzte Spieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten fehlte auch Michael Ortega. Mainz hatte sogar acht verletzte Spieler, so kam Deniz Yilmaz (21) zu seinem Erstliga-Debüt - laut Mainz-Trainer Thomas Tuchel "das Modell Straßenkämpfer". Zudem feierte Adam Szalai nach einjähriger Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses mit seiner Einwechslung zur 2. Halbzeit sein Comeback.
Von Beginn an erspielten sich die Gastgeber ein Übergewicht. Michael Ballack rutschte der Ball noch über den Fuß, kurze Zeit später traf 05-Abwehrspieler Pospech nach einer Hereingabe von Danny da Costa bedrängt von Ballack ins eigene Netz. Nach Pospechs Pech prüfte Polanski Bayer-Schlussmann Bernd Leno, doch mangelhaftes Mainzer Abwehrverhalten ermöglichte Leverkusen wenig später das 2:0. Manuel Friedrich köpfte unbedrängt ein.
Yilmaz hatte kurz vor der Pause die Chance zum Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel schockte ein Doppelschlag die Gastgeber. Zuerst rettete Leno glänzend, Polanski staubte ab. Keine drei Minuten später nutzte der völlig frei stehende Caligiuri Bayers Abwehrschwächen. Kapitän Michael Ballack musste nach einer Stunde in seiner wohl letzten Saison in Leverkusen für Angreifer Stefan Kießling vom Feld, die Zuschauer quittierten Dutts Entscheidung mit Pfiffen. Das 3:2 fiel wie das 2:0 nach einer Ecke per Kopf - Lars Bender ließ Dutt aufatmen. Mainz hatte Chancen zum Ausgleich, doch Leno war auf dem Posten. Michal Kadlec brachte in seinem 100. Bundesligaspiel kurz vor Schluss Szalai im Strafraum zu Fall, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Eric Maxim Choupo-Moting traf in der Schlusssekunde nur den Außenpfosten.
Spieldaten:
Ballbesitz in %: 52,1 - 47,9
Torschüsse: 9 - 17
gew. Zweikämpfe in %: 49,6 - 50,4
Fouls: 16 - 14
Ecken: 5 - 6
Quelle: optasports.com
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Kommentare
horst wagner schrieb am 23.01.2012 11:02 Uhr
Winterpause nicht genutzt
Die Talfahrt geht weiter
Kein Verein im bezahlten Fußball hat bisher so viele Eigentore geschossen wie Mainz 05, und nur durch diese ständigen Fehler schießen sie sich selbst ab für die zweite Liga. Pospech war der Schütze des goldenen Tores das Mainz wahrscheinlich auf die Verliererstraße gebracht hat. Mainz sollte deshalb die Rückrunde noch einmal voll genießen um dann sagen zu können das sie auch einmal dabei gewesen sind. Tuchel scheint es auch in der Winterpause wieder nicht fertiggebracht zu haben der Mannschaft hinten Stabilität beizubringen. Er sollte einmal darüber nachdenken das seine Mannschaft viele Punkte und Spiele verloren hat, nur durch Freistöße und Eckbälle die zu Toren des Gegners geführt haben. Selbst in der Amateurliga ist so etwas nicht zu sehen was sich seine Profis hier leisten. Deshalb sollte Wetklo der bisher gute Leistungen gezeigt hat etwas mehr im Strafraum eingreifen, weil das Abwehrverhalten seiner Mitspieler katastrophal ist und fast immer zu Toren führt. Keine Mannschaft kassiert aus Standartsituationen drei an der Zahl wieder in Leverkusen so viele Gegentore wie Mainz. Wenn man aus diesem Spiel alleine wieder ein Fazit zieht, hätte Mainz als Sieger vom Platz gehen müssen.
Das allein sind schon zwei wesentliche Aspekte in einem Spiel das es nicht gewonnen werden kann. Da Fastnacht in Mainz vor der Tür steht, gehe ich davon aus das Tuchel versuchen wollte mit seinem Elferrat das Spiel in Leverkusen eventuell zu gewinnen. Die erste Liga ist im Moment für Tuchel und seine Mannen eine Nummer zu groß, weil viele von denen nicht einmal Zweitligatauglichkeit besitzen. Mainz muss in dieser Rückrunde bei fast allen starken Mannschaften auswärts antreten, und zu Hause sind sie auch nur eine Lachnummer was die bisher dort verlorenen Spiele betrifft. An dieser Situation wird sich auch in der Rückrunde nichts ändern, weil die notwendige Willensstärke in der Mannschaft nicht vorhanden ist um ein Spiel zu gewinnen. Tuchel ist heute nicht mehr, als ein Dompteur im Zirkus den seine Tiere nicht ernst nehmen so wie sich seine Spieler Ihm gegenüber verhalten. Tuchel ist bis heute nicht in der Lage gewesen nur drei Spielerabgänge zu kompensieren die einen Offensivgeist mit Kopf im Spiel gezeigt haben, und gerade mal knapp zwanzig Jahre alt waren.
Um ein Spiel erfolgreich gestalten zu können ist eben auch der Kopf notwendig, und da scheint bei einigen Spielern eine leere zu sein. Das Fuchs die ganze Mainzer Abwehr stabilisiert hat ist auch ein Armutszeugnis gegen den Trainer, weil sich auch hier bis heute nichts verändert hat Tuchel ist leider bis heute den Beweis schuldig geblieben als Trainer etwas erreicht zu haben. Er ist ein sympathischer Trainer und Kritik gehört nun eben mal zu diesem Beruf und der muss er sich auch stellen. Wenn er Mainz in der ersten Liga hält, werden es Ihm Fans und Anhänger von Mainz danken und mehr erwarten sie auch nicht.
Gladbach und deren Trainer zeigt wie man eine Mannschaft verändern kann um erfolgreich spielen zu können. Freiburg kommt nach Mainz mit Selbstvertrauen durch die Trainerbeurlaubung die ich schon am Anfang der Saison in dieser Zeitung vorausgesagt habe, und auch die von Robin Dutt wird noch in dieser Saison kommen. Schade wäre es für Mainz und seine Anhänger wenn sie mit dem neuen Stadion in die zweite Liga absteigen müssten. Dort angekommen werden sie Jahre brauchen um eventuell wieder in der ersten Liga spielen zu können. Ich bleibe bei meiner These das ein Abstieg aus der ersten Liga schwerer ist, als ein Aufstieg aus der zweiten in die erste Liga. Heidel will in den Medien nach außen Mainzer Ruhe und Gelassenheit zeigen, aber in den nächsten Spielen werden Ihm noch gewaltig die Hosen flattern.
horst wagner schrieb am 23.01.2012 12:37 Uhr
Die Winterpause nicht richtig genutzt?
Die Talfahrt geht weiter
Kein Verein im bezahlten Fußball hat bisher so viele Eigentore geschossen wie Mainz 05, und nur durch diese ständigen Fehler schießen sie sich selbst ab für die zweite Liga. Pospech war der Schütze des goldenen Tores das Mainz wahrscheinlich auf die Verliererstraße gebracht hat. Mainz sollte deshalb die Rückrunde noch einmal voll genießen um dann sagen zu können das sie auch einmal dabei gewesen sind. Tuchel scheint es auch in der Winterpause wieder nicht fertiggebracht zu haben der Mannschaft hinten Stabilität beizubringen. Er sollte einmal darüber nachdenken das seine Mannschaft viele Punkte und Spiele verloren hat, durch Freistöße und Eckbälle die zu Toren des Gegners geführt haben. Selbst in der Amateurliga ist so etwas nicht zu sehen was sich seine Profis hier leisten. Deshalb sollte Wetklo der bisher gute Leistungen gezeigt hat etwas mehr im Strafraum eingreifen, weil das Abwehrverhalten seiner Mitspieler katastrophal ist und fast immer zu Toren führt. Keine Mannschaft kassiert aus Standartsituationen drei an der Zahl wieder in Leverkusen so viele Gegentore wie Mainz.
Wenn man aus diesem Spiel alleine wieder ein Fazit zieht, hätte Mainz als Sieger vom Platz gehen müssen. Das allein sind schon zwei wesentliche Aspekte in einem Spiel das es nicht gewonnen werden kann. Da Fastnacht in Mainz vor der Tür steht, gehe ich davon aus das Tuchel versuchen wollte mit seinem Elferrat das Spiel in Leverkusen eventuell zu gewinnen. Die erste Liga ist im Moment für Tuchel und seine Mannen eine Nummer zu groß, weil viele von denen nicht einmal Zweitligatauglichkeit besitzen. Mainz muss in dieser Rückrunde bei fast allen starken Mannschaften auswärts antreten, und zu Hause sind sie auch nur eine Lachnummer was die bisher dort verlorenen Spiele betrifft. An dieser Situation wird sich auch in der Rückrunde nichts ändern, weil die notwendige Willensstärke in der Mannschaft nicht vorhanden ist um ein Spiel zu gewinnen. Tuchel ist heute nicht mehr, als ein Dompteur im Zirkus den seine Tiere nicht ernst nehmen so wie sich seine Spieler Ihm gegenüber verhalten. Tuchel ist bis heute nicht in der Lage gewesen nur drei Spielerabgänge zu kompensieren die einen Offensivgeist mit Kopf im Spiel gezeigt haben, und gerade mal knapp zwanzig Jahre alt waren. Um ein Spiel erfolgreich gestalten zu können ist eben auch der Kopf notwendig, und da scheint bei einigen Spielern eine leere zu sein. Das Fuchs die ganze Mainzer Abwehr stabilisiert hat ist auch ein Armutszeugnis gegen den Trainer, weil sich auch hier bis heute nichts verändert hat Tuchel ist leider bis heute den Beweis schuldig geblieben als Trainer etwas erreicht zu haben. Er ist ein sympathischer Trainer und Kritik gehört nun eben mal zu diesem Beruf und der muss er sich auch stellen.
Wenn er Mainz in der ersten Liga hält, werden es Ihm Fans und Anhänger von Mainz danken und mehr erwarten sie auch nicht.
Gladbach und deren Trainer zeigt wie man eine Mannschaft verändern kann um erfolgreich spielen zu können. Freiburg kommt nach Mainz mit Selbstvertrauen durch die Trainerbeurlaubung die ich schon am Anfang der Saison in dieser Zeitung vorausgesagt habe, und auch die von Robin Dutt wird noch in dieser Saison kommen. Schade wäre es für Mainz und seine Anhänger wenn sie mit dem neuen Stadion in die zweite Liga absteigen müssten. Dort angekommen werden sie Jahre brauchen um eventuell wieder in der ersten Liga spielen zu können. Ich bleibe bei meiner These das ein Abstieg aus der ersten Liga schwerer ist, als ein Aufstieg aus der zweiten in die erste Liga. Heidel will in den Medien nach außen Mainzer Ruhe und Gelassenheit zeigen, aber in den nächsten Spielen werden Ihm noch gewaltig die Hosen flattern.
Frankfurt Fan schrieb am 23.01.2012 16:02 Uhr
Relegation
Mainz ist nach vorne eigentlich spielerisch zu stark, um da unten mitzuspielen. Die Abwehr hat allerdings wirklich kein Bundesliga Niveau, deshalb wird Mainz in die Relegation gegen die Eintracht müssen. Hier sollten sie es dann aber eigentlich knapp schaffen drin zu bleiben. Freiburg und Augsburg sind einfach in der Offensive zu schwach, um Mainz zu überholen, gerade nach dem Abgang von Cissé in Freiburg. Falls Mainz absteigt sehe ich im Gegenteil aber sehr gute Karten für Mainz direkt wieder aufzusteigen. Da neben Mainz nächste Saison in der zweiten Liga die großen Vereine wahrscheinlich aber in der 1. Liga spielen werden (Eintracht, Düsseldorf) bleibt nur 1860 München und St.Pauli als große Vereine mit großem Buget als Konkurrent für Mainz.