Die Kickers wollen diesmal ohne Niederlage ins neue Jahr
Der fußballerische Start ins neue Jahr ist den Offenbacher Kickers zuletzt in unschöner Regelmäßigkeit misslungen: In den vergangenen drei Jahren hat der Drittligist stets das erste Pflichtspiel verloren. Das soll sich nun ändern.
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Offenbach. Gegen den Chemnitzer FC soll unbedingt ein Sieg her. Der witterungsbedingte Ausfall der Partie in Unterhaching kam Arie van Lent dabei ganz gelegen. "Dadurch haben wir eine zusätzliche Trainingswoche bekommen", sagt der OFC-Trainer.
Neuzugang Maximilian Ahlschwede konnte sich mit der Mannschaft einspielen, die Rekonvaleszenten sind wieder länger auf dem Rasen. "Und außerdem konnten wir noch taktische Feinheiten korrigieren", sieht van Lent die Lage beim morgigen Spiel (14 Uhr, Bieberer Berg) günstiger als vor einer Woche. Die genesenen Spieler müssen sich aber noch gedulden, da der Coach weitgehend an der Erfolgself der Dezemberspiele festhält.
"Änderungen gibt es nur in der Abwehr", kündigt er an. Rechts verteidigt für den langzeitverletzten Lamprecht Ahlschwede, links für den gelb-rot-gesperrten Stein diesmal Cincotta. Im Sturm bleibt Stefan Vogler erste Wahl. "Pascal Testroet ist vielleicht im gegnerischen Strafraum gefährlicher, aber Stefan spielt mannschaftsdienlicher, ist lauffreudiger und hilft auch hinten aus", lobt van Lent. Und Thomas Rathgeber mache zwar nach seiner halbjährigen Verletzungspause große Fortschritte, benötige aber noch mindestens eine Woche, um voll einsatzfähig zu sein.
Mit dem Chemnitzer FC haben die Kickers noch eine Rechnung offen. Nach der 0:2-Hinspielniederlage beim Neuling stürzte der OFC auf Rang 16 ab, woraufhin die Geschäftsführung die Verpflichtung von Stein, Vogler und Schwarz bewilligte. Danach kehrte Offenbach in die Erfolgsspur zurück. "Damals sind wir zu euphorisch nach Chemnitz gefahren. Jetzt sind wir gewarnt", erklärt van Lent. Die Sachsen sind seit vier Spielen ungeschlagen, schlugen zuletzt Geheimfavorit Heidenheim 3:0. "Es ist eine sehr kampfstarke Elf mit einer kompakten Deckung. Wir unterschätzen sie nicht, brauchen uns aber auch nicht zu verstecken", meint van Lent.löf
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