17.01.2012 Fraport Skyliners

Katzurin fühlt sich bei den Skyliners erstmals "glücklich"

Muli Katzurin fühlt sich so wohl wie noch in Frankfurt. "Es ist die erste Zeit, in der ich glücklich bin." Alle Basketball-Profis bis auf den verletzten Spielmacher Justin Gray beisammen zu haben, macht den Trainer der Fraport Skyliners froh.

Muli KatzurinMuli KatzurinMuli Katzurin Frankfurt. Genauso wie die Entwicklung seiner Mannschaft, die beim 56:51-Erfolg in Würzburg abermals Zeugnis ihrer Stärke in der Verteidigung ablegte. Mit einem Spielstil, den eigentlich der Gegner perfekt beherrscht. "Wir haben in der zweiten Halbzeit die Würzburger attackiert", so Katzurin. Prompt machten diese beim Spielaufbau zu viele Fehler.

Nach einem Fehlstart in die Saison sind die Hessen offenbar ein verschworener Haufen geworden. Einer, der jetzt weiß, was der Headcoach von ihnen fordert. "Es ist nicht die gleiche Verteidigung wie zu Beginn der Runde", sagt der Israeli. "Die Spieler verstehen besser, was sie zu tun haben. Wir haben mehr Spirit, einer hilft dem anderen. Das ist die Basis, um Spiele zu gewinnen."

Einzelne Spieler will Katzurin nicht hervorheben. "Viele haben sich verbessert", findet er. "Jeder hat seine Rolle gefunden." Auch Neuzugang Devin Gibson machte in Würzburg einen Schritt nach vorne. In seinem zweiten Einsatz für den Meisterschaftsdritten, der noch vier Punkte hinter Play-off-Rang acht liegt, zeigte er großes Selbstbewusstsein – und das, obwohl der 22-Jährige anfangs mit gemischten Gefühlen seiner Arbeit nachging und vor der Pause zweimal geblockt wurde. Von zwei Ballverlusten ließ er sich ebenfalls nicht aus dem Konzept bringen. Stattdessen traf Gibson viele richtige Entscheidungen. Auffällig war außerdem sein Zug zum Korb. Mit elf Punkten, zwei Vorlagen, einem Ballgewinn sowie vier Rebounds überflügelte er Michael Thompson. Dem Starter auf der Position eins nach dem Ausfall von Gray dürfte ernsthafte Konkurrenz erwachsen. Zumal Gibson wohl noch besser ins Spiel kommt, wenn er alle Spielsysteme kennt. "Devin lernt – und er ist ein schneller Kerl in der Verteidigung", lobt ihn Katzurin.

Kamil Novak machte das Zuschauen in Würzburg viel Spaß, sah der Sportdirektor doch ein Team auf dem Feld stehen, das "uneigensinnig" gespielt habe. "Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung", findet er. jda

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