Bilderstrecke: Abschiedsspiel: Fraport Skyliners vs. Roller-Allstars
Ein Spieler aus den Gründertagen: Pascal Roller trat heute mit seinen "Allstars" zu einem Abschiedsspiel gegen seinen alten Verein, den Fraport Skyliners an. Diese konnten einen 85:80 Sieg davon tragen. Fotos: Schüler (24), bild pressehaus (6)Pascal Roller verabschiedet sich dunkend
Das „Gesicht“ der Skyliners wird ein letztes Mal vom Publikum gefeiert und steigt dabei in ungeahnte Höhen auf
Nicht nur für den Bundesliga-Chef Jan Pommer ist der Rücktritt des Basketball-Spielmachers "ein schwerer Schlag".
Von Harald Joisten
Frankfurt. ![]()
Noch einmal am Ball: Pascal Roller beim Abschiedsspiel. Foto: Hübner Im letzten Moment seiner Karriere hat Pascal Roller doch noch die Bodenhaftung verloren. Bei seinem Abschiedsspiel am Samstag schraubte sich der 35-Jährige in die Höhe und erzielte erstmals überhaupt einen Dunking.
Wenn auch nicht ganz legal – Skyliners-Center Marius Nolte hatte den 1,80 Meter kleinen Spielmacher zum Korb gehoben. Es war der lockere Schlusspunkt eines unterhaltsamen Abends, der bei einigen Anwesenden durchaus für Wehmut sorgte. "Ohne ihn fehlt etwas, das ist ein schwerer Schlag für den deutschen Basketball", sagte Bundesliga-Geschäftsführer Jan Pommer.
Centerspieler Robert Maras, mit dem Roller 1996 seine Profikarriere beim USC Freiburg begann und 2004 die bislang einzige deutsche Meisterschaft nach Frankfurt holte, wurde noch deutlicher: "Mit ihm verlieren die Skyliners eine große Persönlichkeit." Eine, die auf lange Sicht nicht zu ersetzen ist.
Das wurde in der ausverkauften Sporthalle im Nordwestzentrum deutlich, wo rund 1200 Zuschauer das "Gesicht" des Vereins noch einmal hochleben ließen. "Es ist unglaublich und schön zu sehen, dass der Funke übergesprungen ist und alle ihren Spaß hatten. Das hatte ich mir wirklich erhofft", sagte Roller mit seinen beiden kleinen Kindern auf dem Arm.
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