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Studenten besetzen Haus im Westend
Am Donnerstag haben Studierende der Frankfurter Goethe-Universität nach einer studentischen Vollversammlung auf dem IG-Farben Campus ein leerstehendes Haus in der Schumannstraße besetzt.
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Viele Sympathisanten der Besetzer vor und in dem Haus und im Garten der Villa. (Foto: Chris Christes) Frankfurt. Für Kim Fröhlich von der Gruppe "Schlaflos in Frankfurt" ist die Besetzung Teil eines studentischen Protestes gegen die gegenwärtigen Studienbedingungen an den Frankfurter Hochschulen: "Die Wohnsituation in der sich derzeit viele Studierende in Frankfurt befinden, die entweder teure Mieten zahlen oder gar keine Wohnung gefunden haben, macht ein Studium in Frankfurt unzumutbar."
Der Immobilien Markt in Frankfurt und Umgebung ist völlig überlastet - der Frust ist groß.
Betroffen sind nicht nur Studenten: "Es fehlt in Frankfurt an bezahlbaren Wohnraum. Wer trotz der hohen Mieten in Frankfurt wohnen bleibt, um z.B. ein gesichertes soziales Umfeld nicht mit einem Umzug aufgeben zu müssen, ist genötigt große Teile des Lebensunterhaltes für die Miete auszugeben."
Ungenutzte Gewerbeflächen als Lösung des Notstands?
Am Universiäts-Campus in Bockenheim sind Notunterkünfte für Studenten eigerichtet worden, die zum Semesterbeginn keine Wohnung finden konnten. "In der Stadt stehen fast ein Fünftel aller Gewerbeflächen leer. Das entspricht der Fläche von 27000 Wohnungen. Ein Teil davon könnte in Wohnraum umgewandelt werden."
Den Widerspruch zwischen dem derzeit bestehenden Mangel an bezahlbaren Wohnungen und dem hohen Leerstand von Gebäuden in Frankfurt sehen die Besetzer als Rechtfertigung. Sie wollen sich langfristig in dem Haus einrichten und planen ein selbstverwaltetes Wohnheim.



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