Klicken Sie aufs Bild, um über eine Karte zu Meldungen Ihrer Region zu gelangen.
Der Flugplatz rockt
Mach1-Festival lockte Rockfans nach Montabaur
«WIZO» gehörte beim diesjährigen Mach1-Festival zu den absoluten Höhepunkten des Programms.
Von Andreas Egenolf
Einmal im Jahr, am letzten Juniwochenende, stehen auf dem Flugplatz in Montabaur die Motoren still. Stattdessen pilgern dann tausende Festivalbesucher auf das Gelände am Rande der Kreisstadt zum Mach1-Festival. So auch am vergangenen Wochenende.
Montabaur. Um die 30 Grad Celsius und strahlender Sonnenschein an allen Tagen – über das Wetter konnten sich die Mach1-Besucher in diesem Jahr wirklich nicht beklagen. Aber auch das Programm konnte sich wieder sehen lassen. Die Veranstalter haben wieder Bands der Spitzenklasse präsentiert. Nach den Topacts «Bloodhound Gang» und «Millencolin» im vergangenen Jahr, bekamen die Besucher nun als absolutes Highlight die deutschen Punkrocker «WIZO» und die Band «Hatebreed» aus den USA zu sehen. Doch auch die restlichen Bands des Wochenende konnten sich hören lassen.
Allein die Namen klingen: «As Seconds become Centuries»,»Delivering Cry», «Make the Day», «Prison Mind», «Ritual», «Neara», «Death by Stereo», «Exc3ed», «Dioramic», «Sick of it all» und «Soulfly» oder dann am Smastag «The Grandtry», «Me&Mark», «Awaiting Crunch», «The Heaven Theory», «Twisted Minds», «Death before Dishonor», «Down by Law», «Evergreen Terrace», «Agnostic Front» oder «All for Nothing». Einzig die kurzfristige Absage der Schweden von «Raised Fist» am Samstagmorgen sorgte für ein wenig Unmut bei den Veranstaltern und den Zuschauern.
Fantastische Show
Den Abschluss des ersten Abends bildeten die deutschen Punkrocklegenden von «WIZO». Sie gaben in Montabaur eines ihrer ersten Konzerte, nachdem sie 2005 die Trennung verkündet hatten. Ihr Auftritt war frei von Skandalen früherer Tage, und die Musiker wussten das Publikum zu überzeugen. Lieder wie «Gute Freunde» und «Das goldene Stück» sang das Publikum denn auch fleißig mit. Die Punkrocker von «WIZO» komplettierten diesen Abend mit einer dezenten aber fantastischen Bühnenshow, und sie begeisterten ihre Fans mit einer bunten Mischung aus alten und neuen Songs.
Den Höhepunkt des Schlusstages bildete die US-Amerikaner von «Hatebreed». Als einer der Headliner des diesjährigen Mach1-Festivals wurden die Musiker ihrem guten Ruf gerecht und sorgten mit ihrem impulsiven Auftritt für ein echtes Highlight. Die US-Metalcoreband sorgte zum Mach1-Abschluss für gute Stimmung unter den tausenden von Festivalbesuchern und einen würdigen Schlusspunkt des Festivals.
Es ging aber nicht nur auf der Bühne rund: Neben einem ausgezeichneten Programm wurde auch abseits der Bühne einiges geboten. So konnten die Festivalbesucher zum Beispiel aus 60 Metern Höhe von einer Kranplattform aus Bungee springen oder sich die Spiele der Fußballweltmeisterschaft auf einer Großbildleinwand anschauen.
Nach dieser wieder einmal gelungenen Veranstaltung bleibt abzuwarten, welche Headliner im nächsten Jahr den beschaulichen Flugplatz am Rande von Montabaur in Begeisterung verfallen lassen und wieder tausende Besucher aus der gesamten Bundesrepublik und dem angrenzenden Ausland in die Kreisstadt locken werden.


Umfassend über den Lieblingsverein informieren lassen. Immer gratis. Und bequem per E-Mail.
Kennen Sie unsere Webseiten fürs Handy? Alle Inhalte für iPhone und Co. Passend, gut lesbar und kostenlos.



Kommentare