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Serien-Bankräuber gesteht vor Gericht
Mit einem umfassenden Geständnis hat in Frankfurt der Prozess gegen einen möglicherweise spielsüchtigen Serien-Bankräuber begonnen.
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Vor dem Landgericht räumte der 57-jährige am Mittwoch ein, zwischen 1996 und 2005 fünf Banken im Frankfurter Stadtgebiet überfallen zu haben. Frankfurt. Vor dem Landgericht räumte der 57-jährige am Mittwoch ein, zwischen 1996 und 2005 fünf Banken im Frankfurter Stadtgebiet überfallen zu haben. Dabei erbeutete er rund 350 000 Euro. Beim letzten dieser Überfälle hatte er jedoch im Sommer 2005 kein Glück mehr. Der Filialleiter konnte den Tresor nicht öffnen und ließ sich auch von einer Spielzeugpistole sowie einer Bombenattrappe nicht aus der Ruhe bringen.
Zunächst gelang dem Bankräuber noch die Flucht. Als er jedoch 2008 nach einem weiteren Überfall in Nürnberg festgenommen wurde, konnten die Ermittler ihm anhand von Gen-Spuren auch die Frankfurter Überfälle zuordnen. Vor Gericht gab der frühere Hotelportier an, die Beute bei seinen mehr als 500 Spielbankbesuchen durchgebracht zu haben. In dem bislang auf drei Verhandlungstage angesetzten Prozess soll auch ein Gutachter zur Frage einer möglichen Spielsucht zu Wort kommen.
Wegen der Nürnberger Tat war der Angeklagte bereits zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Diese Strafe soll in das Frankfurter Urteil einbezogen werden.



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