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"Eins, zwei, drei, Mäusezauberei"
Seit 25 Jahren gibt es in der "Concordia" Niederbrechen Kinder- und Jugendchorgruppen. Zum Jubiläum gestalteten die Kinderchöre "Liedergarten", "Kontrapünktchen" und "total CHORrekt" ein unterhaltsames Konzertprogramm.
Brechen-Niederbrechen. ![]()
Der Kinderchor "Liedergarten" als Zaubermäuschen verkleidet. Eine nette Geschichte hatten sich die Sänger der "Concordia" Niederbrechen mit den "Zaubermäusen von Niederbrechen" ausgedacht: Zwei Mädchen durchstöbern den eigentlich streng geheimen Bauausschusssaal des Gesangvereins und finden in einer alten Kiste einige Erinnerungsstücke aus den vergangenen 25 Jahren, in denen es Kinder- und Jugendchöre in Niederbrechen gibt.
Mithilfe einer Horde von Zaubermäuschen, die "eins, zwei, drei, Mäusezauberei" ganz nach Wunsch der beiden Mädchen die zu den jeweiligen Souvenirs passenden Ensembles auf die Bühne zauberten, gestalteten die Kinder- und Jugendchöre der Concordia am Sonntagnachmittag ein sehr gelungenes und abwechslungsreiches Jubiläumskonzert in der Kulturhalle.
Den Auftakt bildete ein Auftritt des Chors "total CHORrekt", der aus den ältesten Sängerinnen – es gibt in sämtlichen Chorgruppen leider keinen einzigen Jungen – besteht. Die Zaubermäuschen zauberten die Zuhörer mitten in eine Probe des Chors, der sich an "The top of the world", "I will follow him" aus dem Musical Sister Act und einer Chorversion des "Hallelujah" von Leonard Cohen versuchte. Auch "Vois sur ton chemin" aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu", das einfühlsame "Can’t help falling in love" und das schwungvolle "This little light of mine" standen auf dem Programm des Ensembles. Meike Heidl begleitete die Sänger mit der Gitarre.
Die Performance war gelungen, und Chorleiterin Nicole Ebel, die im alle Chöre leitet und die Gesamtleitung innehatte, zeigte sich mit Recht zufrieden mit ihren Sängern.
Nach der Entdeckung alter Fotos einer Kinderkappensitzung mit Luftballons hexten die Zaubermäuschen den Kinderchor "Kontrapünktchen" herbei, der mit fröhlich bunten Luftballons die Bühne erstürmte und Nenas "99 Luftballons" sang. In dem Lied "Ordentlich" bekannten sich die Kinder im Grundschulalter dazu, dass es doch seine Vorteile hat, ordentlicher zu sein. Das Fazit blieb allerdings: "Sieht so aus, als wär das nichts für mich."
Als Erinnerung an die Aufführung des Musicals "Abba Fever", bei dem die "Concordia" mitgewirkt hatte, traten zwei Sängerinnen auf die Bühne und sangen "Mamma mia".
Spaghetti statt Pizza
Einen Auftritt wollten sich natürlich auch die Zaubermäuschen selbst, deren Rolle der Kinderchor "Liedergarten" übernommen hatte, nicht nehmen lassen. So begeisterten sie die Zuhörer mit Liedern wie "Wir werden immer größer" oder dem Fußball-Rap, bei dem das Publikum miteingebunden wurde.
Die Chorgruppen sangen auch einige Lieder gemeinsam, so etwa "Wolfgang Amadeus" oder "Spaghetti" – die nach der Meinung der kleinen Sänger leckerer sind als die Pizza mit ihren Artischocken und Oliven, die es an der Weihnachtsfeier der "Concordia" immer gibt.
Viel Spaß machten auch die zwei kleinen Klavierstücke, die Sarah Tollmann gemeinsam mit Nicole Ebel zu Anfang der beiden Konzertabschnitte spielte, ebenso wie das Solostück für Querflöte, mit dem Franziska Behrend auftrat.
Ein Höhepunkt des Konzerts war schließlich der Auftritt der Flamenco-Tanzgruppe der Ballett- und Musikschule Rheine. Dort begeisterten sechs Jugendliche in tollen farbigen Kostümen das Publikum mit ihrem feurigen spanischen Tanz.
Beim Durchstöbern der vergangenen 25 Jahre wurden die jungen Sänger schließlich doch erwischt. Zum Glück konnten sie den etwas ärgerlichen Herrn Kniffel schnell besänftigen, in dem zum Schluss alle gemeinsam dessen selbst geschriebenes "Unsere kleine Nachtmusik" sangen – was einer kleinen Sängerin, wie sie danach sagte, komischerweise irgendwoher bekannt vorkam. pfi



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