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Glänzende Stars am Funkenhimmel
Publikum erlebte im Bürgerhaus Frickhofen ein Feuerwerk der Narretei
Eine mitreißende närrische Revue erlebten die Besucher an zwei Abenden im Bürgerhaus Frickhofen. Da blieb kein Auge trocken.
Dornburg-Frickhofen. ![]()
"Pizzabäcker" Ciro Visone servierte köstlichen Nonsens. Einen fantastischen Abend erlebten die vielen Besucher bei den beiden Sitzungen der "Rot-Weissen Funken" (RWF) in einer herrlich geschmückten Narrhalla Bürgerhaus. Seit 20 Jahren wird zu "Stars am Funkenhimmel" Stars aus Funk und Fernsehen eingeladen, die den Tanzformationen der Funken bei ihren Auftritten in ganz Deutschland begegnen. Dazu kommen noch die vielen RWF-Abteilungen mit ihren Show- und Gardetänzen. Ein blendend aufgelegtes Moderatorenpaar, Janine Braun und Volker Seibert, übernahm nach einer kurzen Ansprache von Präsidentin Birgit Heinzmann das Zepter und führte durch ein Programm, das sich wieder das Prädikat "Sonderklasse" verdiente. Zuvor wurde im Rahmen des Einmarsches der Jugend-, Junioren- und Seniorengarden das Langendernbacher Prinzenpaar Christoph II. und Prinzessin Pamela I. von Schloss Kornwies mit Kinderprinzenpaar und Hofstaat begrüßt. Anschließend ging es mit den Jugend- und Junioren-Garden und den beiden Funkenmariechen Elisa Anders und Laura weiter.
Als erster in der Bütt dann "der Pizzabäcker" Ciro Visone, der unter anderem davon berichtete, im letzten Jahr "fuffezich" geworden zu sein. Er kannte unter anderem einen 92-Jährigen, der eine 21-Jährige heiratete. Der 92-Jährige wurde gefragt, ob der große Altersunterschied nicht zum Tod führen könnte. Antwort: "Dann stirbt se eben." Eine wunderschöne Gesangs-Show lieferten die "Eiskalten Eisbären" aus Mainz-Gonsenheim ab. Allein ihre Spielzeug-Kostüme waren eine Augenweide zu. Davor und dahinter brillierten wieder zwei RWF-Tanzformationen. Den Anfang machten die "Minis" mit ihrem neuen Showtanz "Im Dschungel", dem sich die RWF-Jugend mit dem Showtanz "Freunde der Lüfte, bleib wie du bist" anschloss. Beide wurden mit frenetischem Beifall belohnt. "Die Woch‘ fing schon fürchterlich an. Am Montag bin ich einem Geisterfahrer hinne druff gefahre." Ramon Chorman vom Mombacher Carnevalverein, brachte die Narrhalla zum Toben. In den Marschtanz der Senioren wurde im Anschluss ein Tanz von Solo-Mariechen Aline Colombel eingebaut.
Bestimmten hier die Farben Rot und Weiß die Bühne, ging es beim Showtanz der Junioren farbenprächtiger zu. "Keine Sonne, na und…" war ein toller, neuer Showtanz. "Den Dr. Sommer in der Bravo hab ich schon vor 50 Jahr‘n gelese. Muss en Schulkamerad vom Heesters sein." "Hausmeister Begge Peder" ließ die Narrhalla mit seinem Witz wieder überkochen. Neu am RWF-Sternenhimmel war in diesem Jahr das "Heddernheimer Dreigestirn", das mit einem tollen Playback-Showact absolute Stimmung in die Narrhalla brachte.
Ein gerngesehener Gast in Frickhofen ist auch Andreas Schmitt von den "Eiskalten Brüdern" aus Mainz-Gonsenheim, der so manchen Zwist zwischen den Städten Mainz und Wiesbaden aufdeckte. Zu den absoluten Höhepunkten eines Abends der Rot-Weissen Funken gehört der Showtanz der Senioren: "Ein Seemannstraum" zauberte ein Kreuzfahrtschiff und wunderschön kostümierte Tänzerinnen auf die Bühne. Wurden bei diesem Beitrag die Augen verwöhnt, ging es zum Ende des Funkenabends in die Ohren. Mit einer fantastischen karnevalistischen Blech-Musikexplosion ließen die Ratsherren vom Karnevalverband aus Unkel am Rhein zum Motto "Verrückt genug muss man nur sein" das Stimmungsbarometer vor dem Finale ganz nach oben schnellen. kdh



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