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Heinz Wolf: Keine belastenden Hinweise
Prüfung der NS-Vergangenheit des Ex-Landrats noch nicht abgeschlossen
Viel Aufregung um Nichts? Knapp ein Jahr nach den Vorwürfen gegen Ex-Landrat Heinz Wolf wegen seiner Aussagen in der NS-Zeit, haben die "Ermittler" in den Archiven noch kein belastendes Material gefunden.
Limburg-Weilburg. ![]()
Der Limburger Ehrenbürger Heinz Wolf war von 1965 bis 1975 Landrat.. "Bisher konnten keine Hinweise gefunden werden, die den ehemaligen Landrat Wolf im Zusammenhang mit Psychiatrien oder der Euthanasie in der NS-Zeit belasten." Diese sagte Kreis- Pressesprecher Bernd Kexel auf Anfrage der NNP.
Vor knapp einem Jahr, am 11. Februar 2011, hatte Landrat Manfred Michel (CDU) dem Kreistag des Landkreises Limburg-Weilburg zugesagt, dieser Frage nachzugehen. Zuvor war bekannt geworden, dass Heinz Wolf in den Dreißiger Jahren offenbar zwei Artikel veröffentlicht hatte, in denen er die "Rassenfrage" und das "Erbgesundheitsgesetz" gemäß der NS-Parteilinie kommentierte.
Mit der historischen Aufarbeitung beauftragte Landrat Michel die Historikerin Dr. Marie-Luise Crone. In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Hadamar habe sie inzwischen "umfangreiche Recherchen" angestellt, erläuterte Bernd Kexel.
Hoher Aufwand
Zahlreiche Archive und staatliche Stellen, wie zum Beispiel die Landesbibliothek und das Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden, das Limburger Stadtarchiv sowie die Hessische Staatskanzlei, seien inzwischen kontaktiert worden. Luise Crone habe mehrere historische Quellen einsehen und kopieren können.
"Eine abschließende Beurteilung wird aber erst dann möglich sein, wenn die Sichtung tatsächlich abgeschlossen ist", betonte der Pressesprecher. Erst danach werde man die Ergebnisse auch vorlegen, denn schließlich gehe es um "eine historisch korrekte und unvoreingenommene Untersuchung".
Ein konkretes Datum, wann mit einer Präsentation der Ergebnisse zu rechnen sei, nannte Kexel nicht. koe



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