Humor verhindert, dass der Kragen platzt

Nach der gelungenen Kappensitzung der „Concordia“ wurde noch kräftig weitergefeiert

Humor ist der Knopf, der verhindert das uns der Kragen platzt – mit dieser Erkenntnis begrüßte der Elferrat die zahlreich erschienenen Narren zur ersten Kappensitzung der Concordia. Die war klasse!

Brechen-Niederbrechen. Eine Augenweide: Das Männerballett. Fotos: Volkwein Sitzungspräsident Christof Königstein eröffnete mit seinem Protokoll die fast fünfstündige Sitzung. An Karl Theodor zu Guttenberg verlieh er den Titel "Schummel cum laude" und den Slogan der FDP "Jetzt wird geliefert" deutete er als Pizza-Service und die Bezeichnung FDP = Frische Deftige Pizza. Den Alltag im Kloster demonstrierten auf "Sister Act" 16 junge Damen, und im Rundumblick "Neues fuh Breche" erfuhren die Narren, dass die Gemeinde Hilfspolizisten einstellen will, die sich durch großzügiges Verteilen von Strafzetteln selbst finanzieren sollen.

Unter den Klängen von "Sex Bomb" zog die Unschuld vom Lande "Pupsi" (Jessica Egenolf) in den Saal, klärte das Publikum über die Herkunft der Babys auf und begeisterte mit dem Song "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann". Nachdem sie mit Riesenbeifall von der Bühne begleitet wurde, berichteten die Jungs vom 1. FC Knickebein von ihren Erlebnissen und die erste Rakete des Abends. "Ach Gott was sind die Männer dumm", besang Stephanie Hanß die Besonderheiten von Männern und Frauen, und Stephanie Bruskis Vortrag erinnerte an das Lied von Reinhard May von der Schlacht am kalten Büfett. Anschließend ging es auf hohe See, als elf junge Damen im Alter von zwölf bis 15 Jahren Tanz "In the Navy" zeigten und hierfür mit großem Beifall belohnt wurden.

Er gehört zur Kappensitzung der Concordia wie das Helau zur Fassenacht: Gerhard Stillger stellte in der ihm eigenen Art ganz trocken fest: "Millionen Frauen lieben mich, doch meine Frau erkennt das nicht". Als er den Song der Millionen Frauen, die ihn lieben, anstimmte gab es bei den Narren im Saal kein Halten mehr. Von seiner politischen Bildungsreise nach Berlin berichtete Nico Jung und stellte trocken fest, dass man auf dem Radweg schneller voran komme, als auf der DSL Leitung in Brechen.

"Echte Sänger steh’n zusammen" ein Liedbeitrag von Doppelterz und Sängerfrauen sorgte für musikalische Abwechslung zwischen den Vorträgen und im Anschluss berichtete "Alfongs und Hilde" über die Probleme, eine passende Beerdigungsrede für den verstorbenen Onkel Berti zu verfassen.

Als Maria und Margot Hellwig schafften es Constanze Neu-Müller und Ulrike Wingenbach, dass keiner ruhig auf seinem Stuhl sitzen blieb, alle machten mit und die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als der ganze Saal gemeinsam "Schatzi, schenk mir ein Foto" sang.

Sie mussten rückwärts die Treppe zur Bühne hinauf gehen, denn mit ihren Schwimmflossen an den Füssen war dies nicht so einfach. Das Männerballett zeigte einen von Petra Schermuly einstudierten "Flossentanz", toll anzuschauen. Zum Abschluss riss der von Klaus Bockler gesungene Klassiker "Ein Stern, der Deinen Namen trägt" noch einmal alle mit, und nach der Zugabe "Tür an Tür mit Alice" setzte er mit "Fiesta Mexicana" noch eins drauf. Direkt im Anschluss kamen alle Aktiven noch einmal gemeinsam auf die Bühne, es wurde geschunkelt und gesungen und im Foyer der Kulturhalle ging die Party bei flotter Musik noch weiter.hvo

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