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Märchenhaft komische Elzer Frauen
Tolle Stimmung im Bürgerhaus
Die Elzer Frauen hatten zur märchenhaften Fastnacht ins Bürgerhaus eingeladen. Gleich zwei Mal machten die Aktiven der kfd-Fastnacht den Besucherinnen einen Riesenspaß.
Elz. ![]()
Es war einmal . . . eine wunderschöne Frauenfastnacht. Das märchenhafte Thema zieht auch bei (vorne, von links) Heike Braun, Reinhilde Scheloske und Rose Schenkelberger. Die Elzer Frauenfastnacht hat sich verändert. Gab es schon vor einem Jahr deutlich sichtbar den Generationswechsel – das Moderatorinnenteam Bettina und Anja Wilhelm führte durchs Programm, Waltraud Jung, die Seele des närrischen Singekreis-Programms, war zum ersten Mal Zuschauerin – so wurden jetzt in der kfd-Fastnacht "neue alte Töne" angeschlagen. Sie haben auf das Publikum reagiert: Im letzten Jahr beschwerten sich Besucherinnen über zu wenig Eigeninitiative, und nun wurde jede, auch die kleinste Gelegenheit für eine Schunkeleinlage genutzt. Ein ganzer Saal närrischer Frauen war in Bewegung, außerdem ein Mann: Thomas Schmitt als Repräsentant der Elzer Rotjacken hatte seine helle Freude.
Das Thema Märchen ließ viel Raum für Witz. Manches ist bekannt, doch in neuem Gewand . . . So war "Hänsel und Gretel" an der Klampfe und ganz urtümlich vom Moderatorinnenteam dargeboten, nichts im Vergleich zur Rap-House-Funk-Version, die Melli und Jenny Wilhelm sowie Hannah Mallm präsentierten. Zum Schießen der Zwergen-Tanz: Wenn sich jeweils zwei Tänzerinnen eine Strumpfhose teilen, muss das nicht in die Hose gehen, im Gegenteil! "Rotkäppchen" Judith Grunwald brachte außerdem den Wolf, den Jäger, eigentlich alle im Saal mit einer geballten Ladung Erotik aus dem Konzept. Ein goldig gespielter Sketch mit Unterstützung von Michaela und Hannah Mallm, Sandra Wenzel, Ilka Arnold, Rose Schenkelberger und Christine Gregor. Das glatte Gegenteil präsentierte todernst "Ehrenjungfrau" Ilka Arnold bei der einzigen Büttenrede des Abends. Fein! ![]()
Diese sieben Zwerge sind richtig gute Tänzer(innen). Jenny Wilhelm, Hannah Mallm, Petra Repp, Sandra Krüger, Sandra Wenzel, Michaela Mallm, und Melli Wilhelm zeigen, wie wichtig es ist, gut zu Fuß zu sein. Besonders in solchen Strümpfen . . . Fotos: Hackert
Übrigens: Die kurzen Sketche waren auch deshalb so prickelnd, weil sie mit viel Hingabe und Liebe zum Detail präsentiert wurden. Gleiches gilt für das wunderschöne Bühnenbild, für das Heike Meuer-Butzbach verantwortlich zeichnete. Die Lachtränen flossen beim "Zeitungsinterview" auf der Suche nach dem Fundort eines beachtlichen Goldschatzes, die "singenden Mülltonnen" und "Aschenbrödel" in einer Version, bei der nur die Köpfe der Darstellerinnen immer wieder auftauchten und "ihren Senf zur Geschichte" gaben, seien nur beispielhaft genannt.
Schließlich Lokalkolorit: Das brachten Petra Reusch und Waltraud Friedrich ins Spiel, als es um einen Heiratswunsch in der neuen "Großraumpfarrei" St. Johannes, Servatius, Nikolaus, Nepomuk, Katharina, Peter und Josef ging – kein Wunder, dass sich ein Pfarrer dann per Großleinwand in die Kirche übertragen lassen muss.
Die Tänze: Die Royal-Ballett-Teenis mit "Hurricane" und die "Großen" des "Royal Balletts" mit einer mitreißenden Bollywood-Interpretation waren echte Augenweiden, die "Wambachstelzen" machten richtig Lust auf Après-Ski, und halt: Uli Wingenbach und Conny Müller als Maria und Margot Hellwig werden unvergessen bleiben.
Kein Finale ohne die Klageweiber. Die sechs "Trauerschnallen" Rose Schenkelberger, Reinhilde Scheloske, Carmen Sehr, Christine Gregor, Ilka Arnold und Heike Braun sind so etwas wie ein Markenzeichen zu später Stunde geworden, und erhielten noch einmal viel Applaus. Das war richtig schön! pp



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