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So wie Joachim Becker engagieren sich nur wenige
Joachim Becker.
Brechen-Werschau. In der Jahreshauptversammlung verabschiedete Wehrführer Markus Schütz nach über 43 Jahren Joachim Becker aus der Einsatzabteilung in die Alters- und Ehrenabteilung.
In seiner Dankesrede ging der Wehrführer besonders auf den Wandel der Feuerwehr in den letzten 40 Jahren ein, bei der auch Joachim Becker maßgeblich beteiligt war: Mit 18 Jahren trat Joachim Becker 1966 unter dem damaligen Wehrführer Philipp Saufaus in die Einsatzabteilung ein. Damals gab es noch kein Feuerwehr-Fahrzeug in der Werschauer Feuerwehr, wie es heute in vielen Wehren Standard ist. Mit einem Tragkraftspritzen-Anhänger, der von einem Traktor zur Einsatzstelle gezogen wurde, wurde versucht, den damals noch häufiger auftretenden Bränden zu Leibe zu rücken.
Bereits im Jahre 1969 wurde Joachim Becker als Kassierer Mitglied des Vorstandes der Feuerwehr. Dieses Amt hat er bis 1998 fast 30 Jahre lang mit Begeisterung bekleidet, und es gab nie Grund zur Kritik. Doch auch die schlechten Zeiten der Feuerwehr Werschau musste er erleben, als es 1968 nur um Haaresbreite an einer Pflichtfeuerwehr vorbei ging. Die Feuerwehr war zu klein geworden; nur durch eine Pflichtversammlung aller feuerwehrpflichtigen Männer, aus der 20 neue Mitglieder der Einsatzabteilung hervorgingen ließ sich eine Pflichtfeuerwehr verhindern.
Erst im Jahre 1971 gab es in Werschau das erste Feuerwehrauto; den von vielen über alles geschätzten Ford Transit, der 2002 nach Zechlin überführt wurde und den Joachim Becker nach dessen Ausmusterung dort wieder zurück holen wollte. 1974 zog die Feuerwehr mit ihrem Gerätehaus von dem alten Domizil an dem Wörsbach um und bezog ihren neuen Standort unterhalb des Dorfgemeinschaftshauses. Viele große Einsätze waren in seiner aktiven Zeit zu bewältigen, so in der Firma Eichhorn, der Rauscher Mühle, der Schreinerei Rudloff in Oberbrechen, beim Hochwasser 1981.
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