Zidans Tor reicht nicht

Pech für den 1. FSV Mainz 05: Dank eines Treffers von Rückkehrer Mohamed Zidan sehen die Rheinhessen im Duell mit Hannover 96 lange wie der sichere Sieger aus, ehe den Gästen in der Schlussphase noch der Ausleichstreffer gelingt.

Von Detlef Rehling

Mainz. Mohamed Zidan entwickelt sich immer mehr zur Mainzer Lebensversicherung.Hannover 96 hat am Samstag in der Fußball-Bundesliga mit Glück und Geschick einen Punkt beim FSV Mainz 05 gerettet. Die Führung der Rheinhessen durch ein frühes Tor von Mohamed Zidan (7. Minute) hielt bis zur 89. Minute. Dann traf der gerade eingewechselte Artur Sobiech noch zum 1:1 (1:0).

Die Niedersachsen kassierten im vierten Rückrundenspiel zwar den ersten Gegentreffer, doch blieben sie zum achten Mal in Serie ohne Niederlage. In einer umkämpften und leidenschaftlich geführten Partie war Hannover über weite Strecken die bestimmende Mannschaft. Letztlich war die Punkteteilung gerecht.

Zidan ein Glücksfall

Die Verpflichtung von Zidan erweist sich für die Mainzer abermals als Glücksfall. Wie schon beim 1:1 bei Schalke 04 sorgte der kleine Ägypter auch gegen Hannover für die Führung und das erste 96-Gegentor in der Rückrunde. Mit einem Schlenzer ins rechte Eck erzielte der Rückkehrer sein insgesamt 24. Treffer im Mainzer Trikot. Die 05er konnten im Sturm wieder auf Adam Szalai neben Eric Maxim Choupo-Moting zurückgreifen, Zidan rückte dafür als "Zehner" hinter die Spitzen. Bei Hannover kehrte Karim Haggui in die Abwehr zurück, zudem feierte Mame Biram Diouf sein Debüt in der Startelf.

Der Senegalese hatte die Chance, den Rückstand fast postwendend zu egalisieren. Doch eine Hereingabe von Konstantin Rausch drosch Diouf aus fünf Metern über die Latte (10.). Hannover übernahm das Kommando, die Mainzer konnten den Druck der ersten Minuten nicht halten. Rausch zwang Christian Wetklo zu einer Parade (20.), auch Mohammed Abdellaoue (24., 40.) sowie Jan Schlaudraff (36.) konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Mainz taten sich im Spielaufbau schwer, vor dem Tor wurden zu oft zu kompliziert gespielt, so dass die Niedersachsen immer wieder stören konnten.

Mit Schwung aus der Kabine

Mit Schwung kam Mainz aus der Kabine. Nach einer Ecke vergab Niko Bungert die Chance zum 2:0 (46.). Doch schnell erkämpfte sich Hannover wieder ein klares Übergewicht. Minutenlang kamen die Mainzer, die in der Abwehr den angeschlagenen Zdenek Pospech durch Jan Kirchhoff ersetzen mussten, nicht aus ihrer Hälfte heraus. Radoslav Zabavnik rettete akrobatisch vor dem einschussbereiten Abdellaoue (53.).

Verbissen wurde bei frostigen Temperaturen um jeden Ball gekämpft. Mainz 05 konnte sich in der Schlussphase immer öfter aus der Umklammerung der Niedersachsen befreien und Druck auf das 96-Tor ausüben. Der eingewechselte Sobiech fand aus dem Gewühl heraus dann doch noch das Mainzer Tor zum verdienten Ausgleich.

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1. FC Köln – Bayern München
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1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen
1:4
1. FSV Mainz 05 – Bor. Mönchengladbach
0:3
Borussia Dortmund – SC Freiburg
4:0
FC Augsburg – Hamburger SV
1:0
Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern
2:1
Hertha BSC Berlin – TSG 1899 Hoffenheim
3:1
VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg
3:2
Werder Bremen – FC Schalke 04
2:3
1 1 Borussia Dortmund
81
2 2 Bayern München
73
3 3 FC Schalke 04
64
4 4 Bor. Mönchengladbach
60
5 5 Bayer Leverkusen
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6 6 VfB Stuttgart
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7 7 Hannover 96
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8 8 VfL Wolfsburg
44
9 9 Werder Bremen
42
10 10 1. FC Nürnberg
42
11 11 TSG 1899 Hoffenheim
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12 12 SC Freiburg
40
13 13 1. FSV Mainz 05
39
14 15 FC Augsburg
38
15 14 Hamburger SV
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