Die Titelseite der Nassauische Neue Presse vom 27.05.2012 als PDF zum Downloaden.
Rumpfs "Duftmarke"
Diskuswerfertag des TV Elz: Sabine Rumpf sorgt für die größte Weite
Ein erlesenes Feld – die besten Diskuswerfer Hessens und der näheren Umgebung – traf sich auf dem Turnplatz des TV Elz, um erste "Duftmarken" in der noch jungen Saison zu setzen.
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Ganz entspannt überbrückt Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund) die Wettkampfpausen auf dem Elzer Turnplatz. Foto: E. Morello Um es vorwegzunehmen: Der Werfertag war ein voller Erfolg. Dank der Unterstützung durch das Vermessungsbüro Schneider wurde erstmals eine elektro-optische Weitenmessung angeboten. Auch dies trug zur besonderen Atmosphäre des kleinen, aber piekfeinen Wettkampfs bei. Die vielen Teilnehmer, Kampfrichter und zahlreichen Zuschauer waren voll des Lobes für die liebevolle Ausrichtung durch den TV Elz. Arnulf Stucke und Sabine Stückel vom TVE begrüßten die Athleten. Unter die Zuschauer mischte sich die heimische Prominenz: Landrat Manfred Michel (auch Vorsitzender des Leichtathletikfördervereins), der Sportkreisvorsitzende Hermann Klaus und natürlich der Elzer Bürgermeister Horst Kaiser waren live dabei.
Für das Highlight schlechthin sorgte Sabine Rumpf vom LSG Goldener Grund, die im dritten Versuch herausragende 57,05 m "setzte". "Mit dem heutigen Wettkampf in Elz war ich sehr zufrieden – 57,05 m ohne Wind, das ist schon richtig gut für den aktuellen Trainingsstand", meinte sie hinterher. Die Polizeikommissaranwärterin aus Niederselters hat damit endgültig zur alten Stärke zurückgefunden, nachdem sie die Saison 2011 wegen einer Bauchmuskelzerrung vorzeitig hatte beenden müssen und sich erst im November einer Knie-Operation hatte unterziehen müssen. "Der Wurf war technisch sicher noch nicht gut, aber die Weite ist fast identisch mit der vor einem Jahr an gleicher Stelle", so ihr Trainer Martin Rumpf. Ihre Vereinskameradin Julia Bremser musste diesmal krankheitsbedingt verzichten. Lokalmatador Marius Rosbach (TV Elz) – er wohnt einen Steinwurf vom Turnplatz entfernt – überzeugte mit einer deutlichen Steigerung auf 49,18 m und geht somit ebenso zuversichtlich wie seine Trainingskameradinnen aus Selters in den nächsten Wettkampf am 4. Februar in Kienbaum bei Berlin. Hier geht es dann um die internationalen Tickets für die Winterwurf-Europameisterschaften und einen Länderkampf.
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Sie fühlten sich beim TV Elz pudelwohl: die Athleten, Kampfrichter, Trainer und Betreuer.Eine starke Leistung zeigte der B- Jugendliche Marc Krause (TGS Niederrodenbach), der mit 50,10 m den zweitweitesten Wurf der Konkurrenz hinlegte. Seine Vereinskameradin, die Deutsche B-Jugendwinterwurf-Meisterin Rebecca Müller, gewann in 44,35 m. Bleiben die 31,88 m von Nicola Söhn (TV Elz) und die 32,73 m von Dirk Ohde (LSG Goldener Grund) zu erwähnen. Leon Schwobel aus Rennerod (LG Westerwald) gewann seinen Wettbewerb mit 39,65 m. Aus Frankenberg mit dabei waren Nils Kollmar (45,29 m), Eleonore Schwieder (38,26 m) und Laura Jockeit (36,03 m). Jüngster Teilnehmer war Cedric Reinhart (Heidesheim) der 30,55 m erzielte.
Kreiskampfrichterwart Jürgen Willert war mit dem technischen Ablauf zufrieden. Josef Schmitz und Peter Köth vom Leichtathletikkreisvorstand waren von den Leistungen und dem Umfeld sehr angetan. Wolfgang Woronowska und Ernst Dillmann sowie die Elzer Brod und Becker hatten wieder für eine erstklassige Wettkampfstätte gesorgt. Am 25. Mai soll es in Elz einen weiteren Werfertag geben. Dann geht es um die Olympia-Qualifikation für London.mor


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