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Auch mit Assistenzsystemen im Auto aufmerksam bleiben

Parkassist, Tempomat und Co.: Immer mehr digitale Assistenzsysteme unterstützen den Autofahrer auf seinem Weg zum Ziel. Sie verleiten dazu, sich zu sehr auf die elektronischen Helfer im Wagen zu verlassen. Das kann gefährlich sein.
Im zähfließenden Verkehr einfach den Tempomat einschalten? Besser nicht, rät der TÜV Rheinland. Der Helfer verleitet zu Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr. Foto: Axel Heimken Im zähfließenden Verkehr einfach den Tempomat einschalten? Besser nicht, rät der TÜV Rheinland. Der Helfer verleitet zu Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr.
Köln. 

Autofahrern sollten sich von Assistenzsystemen nicht zu Unachtsamkeit verleiten lassen. Schon beim einfachen Tempomat, der die Geschwindigkeit ohne Fuß auf dem Gaspedal hält, bestehe die Gefahr, dass die Konzentration nachlässt, warnt der Tüv Rheinland.

Wenn man in eine unübersichtliche Verkehrssituation gerät oder plötzlich ein Hindernis auf der Fahrbahn auftaucht, könne es mit Tempomat heikel werden. Ein zusätzlicher Abstands-Regel-Tempomat an Bord, der den Wagen bei Kollisionsgefahr abbremst, wirke dem Problem zwar entgegen. Konzentriert bleiben müsse der Fahrer aber trotzdem.

Gleiches gilt den Tüv-Experten zufolge auch für andere unterstützende Systeme wie Spurhalte-, Spurwechsel- oder Tote-Winkel-Assistenten, die optische oder akustische Warnsignale und teils auch Gegenlenkimpulse geben: Sie dürften vom Fahrer lediglich als Unterstützung angesehen werden. Der Schulterblick sowie regelmäßige Blicke in Seiten- und Rückspiegel bleiben trotzdem unverzichtbar.

(dpa)
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