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Auto bei Verdacht auf Marderbiss in die Werkstatt bringen

Die niedlich aussehenden Marder können eine echte Plage sein. Kabbern sie im Auto an Kabeln, kann es für Autobesitzer richtig teuer werden. Aber soll der Wagen bereits bei dem Verdacht auf einen Marderbiss in die Werkstatt gebracht werden?
Hier war ein Marder am Werk. Das zeigt die angefressene Abdeckung. Foto: Inga Kjer Foto: dpa Hier war ein Marder am Werk. Das zeigt die angefressene Abdeckung. Foto: Inga Kjer
Stuttgart. 

Wer Marderspuren am Auto entdeckt, sollte es zur Werkstatt bringen, rät die Prüforganisation Dekra. Bleiben die Schäden unentdeckt oder werden nicht repariert, drohen teure Folgeschäden.

Direkte Marderschäden übernimmt in der Regel eine Teilkaskoversicherung. Folgeschäden wie etwa Schwelbrände durch Schäden am Kabelbaum oder solche durch überhitzte Motoren aufgrund von angenagten Wasserschläuchen hingegen nicht.

Die Tiere machen sich mit Vorliebe an weichen Teilen aus Gummi und Plastik zu schaffen. Achsmanschetten, Wasserschläuche oder Zündkabel sind Beispiele. Einen absoluten Schutz gibt es laut Dekra nicht. Daher sei es wichtig, dass Autofahrer regelmäßig unter die Haube gucken und auf Spuren achten. Das können zum Beispiel Kunststoffteilchen sein, die um das Auto herum liegen, oder Reste von Fett und Kühlwasser.

(dpa)
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