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Bei Aquaplaning richtig reagieren

Nasse Fahrbahnen sind gefährlich. Denn dort droht Aquaplaning. Dabei verlieren die Reifen den Kontakt zur Straße, das Auto schwimmt im Wasser. Um nicht von der Fahrbahn abzukommen, müssen Autofahrer besonnen handeln.
Nicht nur die Sicht ist durch die Gischt getrübt, bei Starkregen und Wasserfilm auf der Straße droht Aquaplaning. Foto: Conny Kurz/Tüv Süd/dpa-tmn Nicht nur die Sicht ist durch die Gischt getrübt, bei Starkregen und Wasserfilm auf der Straße droht Aquaplaning. Foto: Conny Kurz/Tüv Süd/dpa-tmn
München. 

Bei Starkregen und nassen Straßen droht Aquaplaning. Das Auto schwimmt dann regelrecht und lässt sich nicht mehr lenken, weil die Reifen das viele Wasser nicht mehr über ihr Profil ableiten können.

So erklärt der Tüv Süd und rät: Lenkrad nicht bewegen, Tempo rausnehmen und bei Autos mit ABS nicht zu zaghaft bremsen. Erst wenn die Räder wieder Kontakt zur Straße bekommen, sollte der Fahrer wieder lenken. Bei einem durchgehendem Wasserfilm auf der Straße gilt äußerste Vorsicht. Laute Wassergeräusche in den Radkästen oder vom Unterboden können auf drohendes Aquaplaning genauso hinweisen wie durchdrehende Räder oder ein ruckendes Volant.

Generell rät die Prüforganisation dazu, bei Nässe hin und wieder leicht auf die Bremse zu treten. Denn das trockne die Beläge und Scheiben - im Ernstfall können sie dann schneller greifen. Moderne, teurere Autos erledigen das automatisch.

Je mehr Restprofil die Autoreifen haben, desto besser können sie mit Aquaplaning zurechtkommen. Ein neuer Reifen mit sieben und mehr Millimetern Profil könne noch bei etwa 80 km/h das Wasser ableiten. Bei drei Millimetern ist bei 70 km/h Schluss. Und beim gesetzlich vorgeschriebenem Minimum von 1,6 Millimetern kann der Kontakt bereits bei Tempo 50 verloren gehen.

(dpa)
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