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Deutsche kaufen mehr Autos mit alternativen Antrieben

Die Kunden entscheiden sich vor allem für Hybrid-Maschinen. Alles in allem stehen aber klassische Benziner in der Käufer-Gunst ganz oben. Diesel haben zu kämpfen.
Immer mehr Deutsche entscheiden sich für ein Auto mit alternativem Antrieb. Laut den Zulassungszahlen gibt es den größten Zuwachs bei Elektroautos und Plug-In-Hybriden. Foto: Florian Schuh Immer mehr Deutsche entscheiden sich für ein Auto mit alternativem Antrieb. Laut den Zulassungszahlen gibt es den größten Zuwachs bei Elektroautos und Plug-In-Hybriden.
Berlin. 

Die Deutschen kaufen mehr Autos mit alternativen Antrieben. Die meisten Neuwagen fahren aber weiter mit Benzin oder Diesel.

Etwa einer von zwanzig Neuwagen ist inzwischen mit Elektro-, Hybrid-, Flüssiggas- oder Erdgasantrieb ausgestattet, wie die Deutsche Energie-Agentur (Dena) auf Grundlage von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts mitteilte. Der Marktanteil lag von Januar bis März bei 4,7 Prozent, ein Jahr zuvor waren es noch 2,8 Prozent gewesen. Im April stieg der Anteil der Alternativen weiter - auf 5,3 Prozent.

Insgesamt verkauften die Händler im vergangenen Monat 314 055 fabrikneue Autos, wie das Amt mitteilte. Das waren 8 Prozent mehr als im Vorjahr, auch weil der frühe Oster-Termin in diesem Jahr mehr Verkaufstage im April ermöglichte. Knapp 62 Prozent der Neuwagen fahren mit Benzin, gut 33 Prozent mit Diesel. Der Diesel-Anteil ist in Folge des Abgasskandals seit Monaten rückläufig.

Die Dena rief die Autobauer auf, mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben anzubieten. „Im Vergleich zu den konventionellen Antrieben ist der Fahrzeugbestand zwar noch gering, aber der Markt für alternative Antriebe wächst deutlich stärker”, hob Dena-Chef Andreas Kuhlmann hervor. Diesem Trend müssten die Hersteller folgen.

Aktuell können Käufer nach Angaben der Agentur zwischen 150 Modellen von 31 Herstellern wählen. Am beliebtesten seien derzeit noch Hybrid-Antriebe, die nicht an die Steckdose müssen. Die höchsten Zuwächse gebe es aber bei Elektroautos und Plug-In-Hybriden. Die bundeseigene Dena hat den Auftrag, die Energiewende voranzutreiben.

(dpa)
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