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Fahrradträger auf Anhängerkupplung: Was geht?

Das Fahrrad huckepack nehmen auf dem Auto hat Vorteile. Aber welche Räder darf man so überhaupt mitnehmen und wie viele? Was man transportieren darf, weiß der Tüv Nord.
Für schwere Räder eignen sich Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Foto: Kai Remmers Für schwere Räder eignen sich Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Foto: Kai Remmers
Hannover. 

Je nach Modellvariante lassen sich mit einem Fahrradträger auf der Anhängerkupplung bis zu vier Räder transportieren. In der Montageanleitung und auf dem Typenschild des Trägersystems ist jeweils vermerkt, wie viele Fahrräder und wie viele Kilo sogenannte Stützlast zulässig sind.

Sofern Autofahrer die Zuladungsgrenze des Fahrzeugs beziehungsweise die Gewichtsvorgabe (maximale Traglast) einhalten und die Gegenstände nicht über die zulässige seitliche Begrenzung des Fahrzeugs hinausragen, dürfen sie auch andere Gegenstände auf diesem Träger transportieren. Darüber informiert der Tüv Nord. Die Straßenverkehrsordnung regelt in §22 ausdrücklich, dass Fahrzeug und Ladung zusammen nicht breiter als 2,55 Meter und nicht höher als 4,00 Meter sein dürfen.

Zusätzlich weist der Tüv Nord darauf hin, auch die Regeln der Ladungssicherung zu beachten. Das heißt, dass das Transportgut so zu verstauen und zu sichern ist, dass selbst bei einer Vollbremsung oder einer plötzlichen Ausweichbewegung kein Schaden verursacht werden kann. Dazu bedient man sich am besten spezieller Zurrgurte mit Ratschen zum Spannen und Haken zum Verbinden, die übrigens auch als zusätzliche Sicherung beim bestimmungsgemäßen Transport von Fahrrädern zum Einsatz kommen können.

(dpa)
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