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Feste Regeln und Fahrtenbuch: Tipps für Fahrgemeinschaften

Bei einer Fahrgemeinschaft sind feste Regeln wichtig. Damit es wegen der Kosten nicht zu Streit kommt, ist ein Fahrtenbuch sinnvoll. Der Fahrer darf aber Versicherung und Wartung mit zum Gesamtpreis dazu kalkulieren.
Ein Fahrtenbuch hilft, Streit über Kosten zu minimieren. Foto: Jan Woitas/dpa Ein Fahrtenbuch hilft, Streit über Kosten zu minimieren.
Berlin. 

Wer eine Fahrgemeinschaft gründet, sollte sich mit den Mitfahrern auf feste Regeln einigen.

Etwa bei der Pünktlichkeit, rät der Auto Club Europa (ACE). Es sollte klar sein, wie lange auf einen Mitfahrer am Treffpunkt gewartet wird, sollte er sich verspäten. Natürlich sind dazu zuvor die Telefonnummern ausgetauscht worden. Ein Fahrtenbuch hilft, Streit über die Kosten zu minimieren.

„Im Fahrtenbuch sollte der Kilometerstand nach jeder Fahrt eingetragen werden und gegebenenfalls auch wann getankt wurde”, sagt Anja Smetanin vom ACE. Dies diene auch im Nachgang zur Rückversicherung und Nachverfolgung von Verbrauch und Fahrleistung in Realität.

„Bei den Kilometerkosten sollten aber nicht nur die Spritkosten zugrunde gelegt werden”, rät Smetanin. Auch Ausgaben für Versicherung und Wartung sollten neben dem Spritverbrauch in die Kalkulation der Gesamtkosten eingehen. Den ermittelten Kilometerpreis multipliziert der Fahrer dann mit den zurückgelegten Kilometern innerhalb der Fahrgemeinschaft. Die Summe legt er auf die Personenzahl inklusive Fahrer um. Die Insassen sind bei einem Unfall über die Kfz-Haftplicht des Fahrers abgesichert.

(dpa)
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