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Gefährliche Fahrfehler vermeiden

Beim Überholen, in Kurven oder auf Bergabfahrten - am Steuer eines Autos können kleine Fehler großen Schaden anrichten. Was Autofahrer falsch machen und wie es richtig geht:
Am Steuer können selbst kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben. Ein häufiger Fahrpatzer ist etwa der Gas-Lupfer in der Kurve. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild Am Steuer können selbst kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben. Ein häufiger Fahrpatzer ist etwa der Gas-Lupfer in der Kurve.
Stuttgart. 

Ein Blick in die falsche Richtung oder das Lupfen des Gaspedals an der falschen Stelle - und schon kracht es. Autofahrer können mit kleinen Fahrfehlern großen Schaden anrichten, berichtet die Zeitschrift „Auto Motor und Sport” (Ausgabe 25/2017).

Die Experten erklären typische Fehler und wie man sie vermeidet:

- Blickrichtung Hindernis: Müssen Autofahrer auf der Straße einem Hindernis ausweichen, sollten sie ihren Blick immer auf die freie Lücke richten. Denn der Blick steuert die Lenkrichtung. Fokussieren die Augen dagegen das Hindernis, lenken Fahrer ihr Auto eher in dessen Richtung, obwohl sie dort nicht hinwollen. Der Hinweis gilt auch für Überholmanöver in engen Baustellen. Dort sollten Autofahrer den weiteren Weg auf der Spur mit ihrem Blick suchen und nicht etwa auf den rechts neben ihnen fahrenden Lkw starren.

- Immer-Bremser bei Abfahrten: Passstraßen in den Bergen führen mitunter lang und steil bergab. Konstantes Bremsen könnte auf Dauer die Bremsscheiben überhitzen lassen, gerade bei voll beladenen Autos. Dadurch kann die Bremswirkung nachlassen. Auf langen Abfahrten kommt deshalb lieber die Motorbremse großzügig zum Einsatz. Autofahrer schalten in der Regel in denselben Gang wie auf dem Weg hinauf bei gleicher Neigung, rät der Tüv Süd. Bei Automatikgetrieben stellt man den Gang nach Möglichkeit manuell ein oder schaltet zwei Stufen zurück.

- Gas-Lupfer in der Kurve: Wenn Reifen in der Kurve quietschen, sollten Autofahrer im Schreck nicht schnell das Gaspedal lupfen. Durch die sogenannte Lastwechselreaktion könnte dann im schlimmsten Fall das Heck ausbrechen. Dagegen schützt auch kein ESP. Stattdessen gilt: Wer Zweifel bekommt, ob er es durch die Kurve schafft, sollte hart auf die Bremse treten und präzise lenken.

- Weiter-Einlenker bei Untersteuern: Wer in einer Kurve eher geradeaus fährt, obwohl er lenkt, erlebt sogenanntes Untersteuern. Der Fehler: noch weiter einlenken. Das bringt in dem Moment nichts, im Gegenteil. Es verschlimmert eher das Untersteuern. Deshalb gilt in dem Fall: Lenkrad ein wenig öffnen und behutsam Tempo herausnehmen, damit die Reifen wieder auf der Fahrbahn greifen.

(dpa)
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