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Geklautes Rad gekauft: Bestohlener darf es zurückverlangen

Gebrauchte Fahrräder sind oft günstig im Preis. Doch es kann passieren, dass man es mit Diebesgut zu tun hat. Was sollten Käufer tun, wenn der Bestohlene sein Rad entdeckt und zurück verlangt?
Wer ein gestohlenes Rad gekauft hat, muss es an den ursprünglichen Besitzer zurückgeben - und er kann den Kaufpreis vom Verkäufer zurückverlangen. Foto: Julian Stratenschulte dpa/lnw Wer ein gestohlenes Rad gekauft hat, muss es an den ursprünglichen Besitzer zurückgeben - und er kann den Kaufpreis vom Verkäufer zurückverlangen. Foto: Julian Stratenschulte dpa/lnw
Göttingen. 

Ob auf dem Flohmarkt oder in Internet-Auktionshäusern: Ein gebrauchtes Fahrrad kann ein echtes Schnäppchen sein. Blöd ist nur, wenn es vorher geklaut wurde und der eigentliche Besitzer seinem Rad auf die Spur kommt. Dann muss man das Rad zurückgeben.

Das ist auch dann der Fall, wenn man nicht wusste, dass es Hehlerware war, wie der Pressedienst Fahrrad erklärt. Dem Käufer bleibt dann nur, vom Verkäufer den Kaufpreis zurückzuverlangen. Voraussetzung: Er hat eine Kontaktmöglichkeit. Unerheblich sei dagegen, ob man einen Kaufvertrag abgeschlossen hatte oder der Verkauf nur per Handschlag besiegelt wurde, so die Experten.

Der Verkäufer sei unter Umständen sogar schadenersatzpflichtig. Etwa, wenn man das Rad weiterverkaufen wollte, jedoch die Rückforderung des eigentlichen Besitzers das Geschäft verhindert hat.

(dpa)
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