Grünes Licht für Kennzeichen-Mitnahme und Warnwesten-Pflicht

Unter den vielen Beschlüssen des Bundesrates am Freitag (5. Juli) waren auch einige für Verkehrsteilnehmer dabei. Die Pflicht zur «Umkennzeichnung» von Autos entfällt, die für Warnwesten kommt.
versenden drucken
Berlin. 

Auto-Kennzeichen: Autobesitzer dürfen ihr Kennzeichen bei Umzügen bald in ganz Deutschland mitnehmen. Der Bundesrat billigte eine Neuregelung, wonach die Pflicht zur «Umkennzeichnung» beim Wechsel in einen anderen Zulassungsbezirk am 1. Januar 2015 entfällt. Innerhalb einiger Länder gilt diese Praxis schon. An den Tarifen der Kfz-Versicherung ändert sich nichts, für sie bleibt der Wohnort entscheidend. Zudem sollen Fahrzeuge voraussichtlich ab Anfang 2015 beim Kraftfahrt-Bundesamt online abgemeldet werden können. Ermöglicht werden soll dies über neue Sicherheitscodes auf den Prüfplaketten des Nummernschilds und im Fahrzeugschein sowie den neuen Personalausweis.

Warnweste: Auch Pkw-Fahrer müssen bald eine Warnweste im Wagen dabei haben. Eine entsprechende Verordnungsänderung beschloss der Bundesrat. Bei Pannen oder Unfällen seien Menschen mit solchen auffälligen Westen früher und besser von anderen Verkehrsteilnehmern zu erkennen, was die Sicherheit deutlich erhöhe. Auf freiwilliger Basis hätten viele Autofahrer zudem ohnehin schon eine Warnweste im Wagen, weil sie teils kostenlos verteilt würden und in manchen Nachbarländern vorgeschrieben seien. Wie bei gewerblichen Fahrzeugen soll eine Weste daher auch für Pkw zur Pflicht werden. Laut ADAC gilt dies voraussichtlich ab 1. Juli 2014.

Fahrradbeleuchtung:  Fahrradfahrer dürfen künftig auch Akku- oder Batterielampen benutzen. Die Dynamopflicht wurde vom Bundesrat aufgehoben. Akku- oder Batterielampen würden das gleiche Sicherheitsniveau gewährleisten, zumal ihr Licht auch beim langsamen Fahren und im Stehen gleichmäßig hell sei, hieß es zur Begründung. Bisher waren Lichtmaschinen, also Dynamos, Pflicht. Viele Radler sind aber schon mit Akku-Lampen unterwegs. Ihnen drohten daher streng genommen bisher Geldbußen.

versenden drucken
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Mit * gekennzeichnete Felder, sind Pflichtfelder!

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wieviel ist 1 + 1: 




Videos

MEHR AUS Auto & Verkehr

Ein Aufpreis von 8000 Euro: So viel muss einem die Elektromobilität beim Kia Soul gegenüber dem herkömmlichen Modell mit 1,6-Liter-Benziner mindestens wert sein. Foto: Kia
Elektrischer Kia Soul kostet mindestens 30 790 Euro

Frankfurt/Main. Auch Kia startet in Deutschland ins Zeitalter der Elektromobilität. Die Koreaner beginnen mit dem Verkauf des Soul EV. Für den Wagen ... mehr

clearing
Das hat es in 55 Jahren Modellgeschichte noch nicht gegeben: Der konventionelle Mini bekommt nun fünf Türen. Foto: Mini
Mini ab Oktober erstmals auch als Fünftürer

Oxford. Mini bringt am 25. Oktober den neuen Fünftürer zu den Händlern. Damit bietet die britische BMW-Tochter im konventionellen Mini zum ... mehr

clearing
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2014 Frankfurter Neue Presse