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Hilfe für Hitzeopfer auch über Notrufsäulen möglich

Hohe Temperaturen können Fahrer und Mitfahrende bei längeren Autoreisen belasten. Besonders kleine Kinder und ältere Menschen sind gefährdet. Bei Anzeichen von Unwohlsein ist eine Pause angesagt. Im Notfall kann man an einer Notrufsäule Hilfe holen.
Entweder hat die Notrufsäule eine Klappe, die angehoben wird oder eine rote und eine gelbe Taste. Für Notrufe drücken Autofahrer die rote Taste. Foto: Uwe Anspach Entweder hat die Notrufsäule eine Klappe, die angehoben wird oder eine rote und eine gelbe Taste. Für Notrufe drücken Autofahrer die rote Taste.
Hamburg. 

Nicht nur einen Unfall oder eine Panne können Autofahrer an einer Notrufsäule an der Autobahn melden. Auch für Hitzeopfer können Reisende diese Säulen nutzen, teilt die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL) in Hamburg mit, die die Notrufe betreut.

Über die Säule kann sie den Standort der Hilfesuchenden exakt bestimmen. Entweder hat die Säule eine Klappe, die angehoben wird oder zwei Tasten - eine rote und eine gelbe. Die rote drücken Autofahrer für Unfallnotrufe. Über die Hamburger Notrufzentrale der Autoversicherer kommt dann der Kontakt zur Polizei oder den Rettungskräften zustande. Die gelbe ist für Pannenfälle gedacht.

Wer es nicht mehr zu einem Parkplatz schafft, zieht beim Notstopp an der Säule wie alle anderen Insassen eine Warnweste an und geht hinter die Leitplanke, um den Patienten dort am besten im Schatten abzulegen und Erste Hilfe zu leisten, bis die Einsatzkräfte vor Ort sind. Natürlich ist das Auto auf dem Standstreifen umgehend mit Warnblinkern und Warndreieck zu sichern, so der GDV.

Besonders hitzeempfindlich reagieren bei hohen Temperaturen kleine Kinder und Säuglinge sowie chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen. Bereits erste Anzeichen von Unwohlsein sollten die Autofahrer ernst nehmen und dann auf dem nächsten Parkplatz pausieren. Generell rät die GDV DL dazu, möglichst die heißesten Zeiten des Tages zu meiden und genügend zu trinken.

(dpa)
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