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Hyundai rüstet den i30 zum Ringen mit dem Golf GTI

Der koreanische Hersteller Hyundai bringt bald die Submarke „N-Brand” auf den Markt. Den Anfang soll das kompakte wie sportliche i30-Modell machen. Sondermerkmal ist ein großer Turbo-Benziner.
Flotter, tiefer, härter und lauter: Den Hyundai i30 gibt es ab dem Spätherbst auch in einer sportlicheren Version. Foto: Hyundai/dpa-tmn Flotter, tiefer, härter und lauter: Den Hyundai i30 gibt es ab dem Spätherbst auch in einer sportlicheren Version. Foto: Hyundai/dpa-tmn
Nürburgring. 

Hyundai rüstet seinen kompakten i30 zum Ringen mit dem Golf GTI. Als erstes Modell der neuen Submarke „N-Brand” soll der Fünftürer im Herbst auch in einer Sportversion an den Start gehen, kündigte der koreanische Hersteller an.

Vier Monate vor der Publikumspremiere auf der IAA in Frankfurt hält sich das Unternehmen zwar mit Details noch zurück. Doch bei abschließenden Testfahrten haben die Ingenieure zumindest erste Daten und Fakten preisgegeben. Danach wird der GTI-Konkurrent von einem zwei Liter großen Turbo-Benziner angetrieben, der in der Grundversion 184 kW/250 PS und in einer Performance-Variante etwa 206 kW/280 PS leisten soll.

Das maximale Drehmoment liegt dabei jenseits von 350 Newtonmetern, so die Entwickler weiter. Damit sollten der Sprint von 0 auf 100 km/h in sechs bis sieben Sekunden gelingen und eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h möglich sein. Von einem Sechsgang-Getriebe mit verkürzten Schaltwegen an die Vorderräder übertragen, fährt der i30N mit einem adaptiven Fahrwerk, stärkeren Bremsen und einem elektronischen Sperrdifferential.

Was der i30N zum Verkaufsstart im Spätherbst kosten soll, lassen sich die Koreaner noch nicht entlocken. Doch wie bei der Leistung will sich Hyundai auch beim Preis am Golf GTI orientieren. Und der steht aktuell mit rund knapp 31 000 Euro in der Liste.

(dpa)
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