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Jeder zweite Deutsche radelt ohne Helm

Der Fahrradhelm ist in Deutschland keine Pflicht. Viele verzichten auf ihn, weil sie sich sicher fühlen. Dennoch hat jeder Dritte schon einmal einen Unfall gehabt - teilweise mit Folgen.
Laut einer neuen Forsa-Umfrage tragen 48 Prozent der Fahrradfahrer nie einen Helm. Foto: Lino Mirgeler Laut einer neuen Forsa-Umfrage tragen 48 Prozent der Fahrradfahrer nie einen Helm.
Köln. 

Fast jeder zweite Deutsche (48 Prozent) trägt beim Fahrradfahren nie einen Helm. Rund jeder Fünfte (22 Prozent) setzt den Kopfschutz dagegen immer auf. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage.

Rund jeder Sechste (16 Prozent) trägt meistens Helm. Fast zwei Drittel (63 Prozent) fühlen sich auf dem Fahrrad „sicher” oder „sehr sicher” im Straßenverkehr. Ein Drittel (33 Prozent) fühlt sich „weniger sicher”.

Einen Unfall mit dem Rad hat schon etwa jeder Dritte (32 Prozent) bereits gehabt. Fast die Hälfte davon (48 Prozent) musste sich danach ärztlich behandeln lassen. Als gefährlichste Situationen nennen die Radler abbiegende Autos (75 Prozent), fehlende Radwege (62 Prozent) und aus parkenden Autos aussteigende Personen (50 Prozent).

Rund jeder vierte Deutsche (24 Prozent) radelt mindestens einmal wöchentlich im Straßenverkehr, jeder Siebte (15 Prozent) steigt täglich aufs Fahrrad. Rund jeder Vierte (28 Prozent) nutzt es nie.

Im Auftrag der Gothaer Versicherungen hat Forsa vom 4. bis 9. April 1000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.

(dpa)
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