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Unser Mann in Detroit: Luxus statt Krise: US-Branche feiert sich

Genf, Detroit, Peking, Shanghai, Tokio, Paris, Los Angeles und natürlich die IAA in Frankfurt - seit Jahren berichtet Michael Lennartz ausführlich von den großen Auto-Ausstellungen dieser Welt. Hier ist der erste Teil seines Detroit-Motor-Show-Tagebuchs.
Die Detroit Motorshow, die offiziell North American International Auto Show (NAIAS) heißt, ist das Messehighlight zu Beginn jedes neuen Jahres. Die Global Player unter den Automarken geben hier ein aktuelles Stimmungsbild der Branche ab und zeigen die Trends auf für 2014 und die nächsten Jahre. International, aber natürlich mit dem Fokus  auf den amerikanischen Markt. 

Und da gehören die Krisenzeiten mit trübseligen, im Halbdunkel versunkenen Ständen der US-Hersteller endgültig der Vergangenheit an. Die Hoffnung, durch die umstrittene Fracking-Methode neue Ölvorräte zu erschließen, lässt jegliche Zurückhaltung weichen, Luxus- und Sportwagen stehen ebenso im Mittelpunkt wie die in den Staaten sowieso bevorzugten Dickschiffe aus der SUV- und Pickup-Ecke. Dass Detroit selbst, die Heimat der ehemaligen „Big Three“ (General Motors, Ford und Chrysler) dabei im vergangenen Jahr als Stadt zahlungsunfähig geworden war und Insolvenz anmelden musste, spielt  keine Rolle.

So erwartet man in den Cobo-Ausstellunghallen die sechste Generation des Ford Mustang, die auch wieder den Weg nach Europa finden soll, und von der Corvette soll es eine noch stärkere Rennstrecken-Variante Z06 geben. Bei den Pickups wird neben dem Chevrolet Colorado und dem GMC Canyon vor allem der neue F150 von Ford erwartet, der als meistverkauftes Auto in den USA quasi der amerikanische Golf ist.

Auch die deutschen Hersteller, die auf der Detroit Motorshow stets für einen starken Auftritt sorgen und in der Vergangenheit ja auch gute Verkaufserfolge in den Staaten mit ordentlichen Zuwachsraten feiern konnten, lassen sich nicht lumpen. Porsche will den neuen 911 Targa enthüllten, der wieder wie früher einen Targa-Bürgel tragen soll, BMW zeigt die potenten M3- und M4-Varianten und bei Mercedes soll der S600 mit langem Radstand im Luxussegment den nur mäßig erfolgreichen Maybach ersetzen.

Dennoch, wenn es um kleinere Formate geht, so drängen sich da eher auch die deutschen Marken in den Vordergrund. Allem voran natürlich die neue C-Klasse aus Stuttgart, die schon am Sonntag, am Vorabend der Pressetage, vor geladenen Gästen enthüllt wird.
 
Davon und von den zahlreichen Premieren der Show finden Sie mehr in Texten und Bilderstrecken in den nächsten Tagen an dieser Stelle.
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