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Marder-Beißwut auf dem Höhepunkt: Schutz durch Motorwäsche

Kein Schlauch im Motorraum ist sicher vor den flinken Tieren. Marder sehen Autos als Teil ihres Revieres an und setzen entsprechende Duftmarken. Diese kann man vorübergehend mit Motorwäschen beseitigen, erklärt der Deutsche Jagdverband.
Ein „Patentrezept” sind Motorwäschen nicht, aber sie können die Duftmarken von Mardern vorübergehend beseitigen. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn Ein „Patentrezept” sind Motorwäschen nicht, aber sie können die Duftmarken von Mardern vorübergehend beseitigen. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn
Berlin. 

Regelmäßige Motorwäschen können ein Mittel gegen Marderbisse an Autoteilen sein. Denn das entfernt vorübergehend die Duftmarken der Tiere.

Ein „Patentrezept” sei aber auch das nicht, erklärt der Deutsche Jagdverband. Denn die Tiere gewöhnen sich schnell an Schutzmaßnahmen. Maschendraht unter dem Motorraum, Ultraschallgeräte oder auch Sprays können ebenfalls helfen, die Tiere abzuhalten.

Autofahrer sollten auf Anzeichen wie etwa Reste von Gummi- oder Kabelteilen oder ausgelaufene Flüssigkeiten achten.

Vor und während der Paarungszeit im Juli und August attackieren die pelzigen Tiere alles, was nach einem Konkurrenten riecht, um ihr Revier zu verteidigen. Zu dem zählen sie zuweilen eben auch Autos.

(dpa)
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