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Mini-Modelle werden individueller und sparsamer

Zum neuen Modelljahr verpasst Mini seinen Modellen mehr Vielfalt, neue oder renovierte Motoren. Im nächsten Jahr soll ein elektrischer Mini nachfolgen.
Neu auf der Straße: Mini hat Dreitürer, Fünftürer und Cabrio optisch und technisch leicht überarbeitet und will nun mehr Möglichkeiten zur Personalisierung bieten. Foto: BMW Group Neu auf der Straße: Mini hat Dreitürer, Fünftürer und Cabrio optisch und technisch leicht überarbeitet und will nun mehr Möglichkeiten zur Personalisierung bieten.
München. 

Mini bringt die überarbeitete Fassung von Dreitürer, Fünftürer und Cabrio in den Handel. Dabei gibt es neue Möglichkeiten zur Personalisierung, neue oder überarbeitete Antriebe sowie leistungsfähigere Leuchten, wie der Hersteller mitteilt.

Die Preise für die neuen Modelle beginnen künftig bei 16 950 Euro für den Dreitürer. Der Fünftürer steht im neuen Modelljahr ab 17 900 Euro in der Liste und für das Cabrio verlangt die britische BMW-Tochter mindestens 23 300 Euro.

Die unkonventionellste Neuerung ist ein Programm, mit dem man sein Auto sehr detailliert individualisieren kann. So lassen sich Teile wie die Einleger der Seitenblinker, Dekorleisten für die Beifahrerseite im Innenraum, die LED-Einstiegsleisten sowie die LED-Türprojektoren nach eigenen Vorgaben im Internet gestalten. Diese lässt Mini dann zu Preisen zwischen 49 und 290 Euro paarweise am 3D-Drucker produzieren und liefert sie zur Montage an den Händler oder den Kunden direkt aus.

Das funktioniert allerdings nicht nur mit den neuen Modellen, sondern auch mit gebrauchten Fahrzeugen. Und falls sich der Geschmack mal ändert oder der Mini verkauft wird, lässt sich der Zierrat nach Angaben des Unternehmens auch wieder zurückrüsten.

Die anderen Neuerungen zum neuen Modelljahr sind dagegen etwas konventionellerer Natur: Dazu zählen LED-Leuchten, die vorn mit Matrixtechnik arbeiten und hinten die britische Flagge zeigen, eine neue Tankuhr im Cockpit mit aktualisiertem Infotainment sowie ein neuer Einstiegsmotor. So fahren Mini First und Mini One nun mit einem Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum, der bei unverändert 55 kW/75 PS oder 75 kW/102 PS etwas mehr Drehmoment bieten und im Mittel 4,9 oder 4,8 Liter Benzin verbrauchen soll (111 g/km CO2-Ausstoß).

Daneben gibt es weiterhin als Benziner den Cooper mit 100 kW/136 PS und den Cooper S mit 141 kW/192 PS sowie als Diesel One D, Cooper D und Cooper SD mit 70 kW/95 PS, 85 kW/116 PS oder 125 kW/170 PS.

Neu ist die siebenstufige Doppelkupplung, die als Alternative zur Sechsgang-Handschaltung für die schwächeren Modelle angeboten wird. Die richtig große Neuerung kommt aber erst 2019: Dann gibt es den Mini den Angaben zufolge erstmals auch mit Elektro-Antrieb.

(dpa)
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