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Motoröl im Motorrad vor Ölwechsel warmfahren

In regelmäßigen Abständen müssen Biker einen Ölwechsel vornehmen. Dabei empfiehlt es sich, den Motor vorher warmzufahren. Wer das alte Öl nach dem Wechsel unter die Lupe nimmt, kann mögliche Getriebeschäden erkennen.
Vor einem Ölwechsel sollten Biker den Motor warmfahren. So vermeiden sie, dass sich die Schwebestoffe im Öl an der Motorinnenwand festsetzen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn Vor einem Ölwechsel sollten Biker den Motor warmfahren. So vermeiden sie, dass sich die Schwebestoffe im Öl an der Motorinnenwand festsetzen.
Stuttgart. 

Bevor sie das Motoröl ihrer Maschine wechseln, fahren Biker den Motor auf etwa 15 Kilometern warm. Ideal ist eine Temperatur von 80 Grad. Das berichtet die Zeitschrift „Motorrad” (Ausgabe 26/2017).

Danach wechseln Biker das Öl zeitnah. So können sie verhindern, dass sich die Schwebstoffe im Öl wieder an der Motorinnenwand festsetzen. Gerade das sei der Fall, wenn der Motor kalt ist. Zum Schutz vor dem noch heißen Öl rät die Zeitschrift, einen Handschuh zu tragen, wenn man die Ablassschraube aufdreht.

Wer das alte Öl vor dem Entsorgen mit einem Teesieb filtert, kann damit erkennen, ob möglicherweise Schäden am Getriebe oder Steuerkettenspanner vorliegen. Dann können Metallspäne oder kleine Teilchen aus Plastik im Sieb darauf hinweisen.

(dpa)
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