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Motorradhelm-Test: Die Hälfte schneidet „gut” ab.

Ein Helm kann Motorradfahrern das Leben retten. Allerdings nur, wenn er wirklich gut ist. Ob man das von den Modellen der Mittelklasse sagen kann, haben jetzt Experten ermittelt.
Zu einer sicheren Motorradausrüstung gehört auch ein guter Motorradhelm. Und dieser muss nicht teuer sein, wie ein Test des Tüv Rheinland zeigt. Foto: Andrea Warnecke Zu einer sicheren Motorradausrüstung gehört auch ein guter Motorradhelm. Und dieser muss nicht teuer sein, wie ein Test des Tüv Rheinland zeigt. Foto: Andrea Warnecke
Stuttgart. 

Bei Motorradhelmen der Mittelklasse müssen Käufer keine großen Ausreißer nach unten befürchten: Im Test schneidet die Hälfte der Modelle für rund 170 bis 220 Euro „gut” ab. Die Zeitschrift „Motorrad” hat zehn Integralhelme zusammen mit dem Tüv Rheinland getestet.

Der Testsieger „Nolan N87” (ab 209,99 Euro) hat sich mit Abstand als einziger „sehr gut” gezeigt. Auf dem zweiten Platz landet der „Shark D-Skwal” ab 189,99 Euro, und den dritten Platz belegt der „AGV K-3 SV” ab 219,95 Euro - allesamt „gut” wie noch drei weitere. Vier Helme werten die Prüfer noch als „befriedigend”. Unter anderem auch wegen unbefriedigender Schlagdämpfung oder Problemen bei Passform oder Aerodynamik.

Allerdings hätten sich die im vergangenem Jahr getesteten billigen Helme unter 100 Euro nicht schlechter gezeigt, teils sogar besser als die jetzigen abgeschnitten, schreiben die Redakteure.

(dpa)
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