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Detroit Motor Show: PS-Spektakel statt Elektro-Show

Von Die deutschen Autobauer werden bei der Motor Show von Besuchern und Journalisten regelrecht belagert. Denn statt auf Zurückhaltung setzen BMW, Mercedes & Co. auf mächtig Power. Unser Mann in Detroit, Michael Lennartz, berichtet aus Detroit.
Wenn der Andrang an den Messeständen ein Indiz für die Aussicht auf weiterhin gute Geschäfte ist, dann muss den deutschen Herstellern in den USA nicht bange sein. Auf der North American International Auto Show (NAIAS), wie der offizielle Titel der Detroit Motor Show lautet, gleicht die Präsenz der Medienvertreter aus aller Welt bei den Premieren von Mercedes, Porsche, BMW und VW förmlich einer Belagerung.

Das verwundert nicht. Denn die deutschen Marken pflegen seit eh und je einen selbstbewussten Auftritt in Motown City, haben selbst in Krisenzeiten auf der wichtigsten US-Automesse kaum zurückgesteckt und trumpfen jetzt, da die Absatzzahlen in den Staaten wieder auf einem Höhenflug sind, umso stärker auf.

Bilderstrecke Neues von der Detroit Motor Show
Von Zurückhaltung in Sachen PS oder Spritverbrauch ist auf der Detroit Motorshow nichts zu sehen: Die Autobranche setzt wieder auf dicke Motoren und massige Karossen - so auch Chevrolet mit dem Colorado. Er ist einer von Amerikas Lieblingen: Auch wenn der Pickup Chevrolet Colorado der neue Kleine im Portfolio ist, ist er mit einer Länge von 5,28 bis 5,71 Meter wahrlich kein kleines Auto. Fotos: LennartzBMW M3: Fast schon eine kleine Revolution: BMW ändert bei seinem Prestige-Sportler M3 das Konzept: Erstmals erhält die schnelle Limousine einen Turbomotor. Der holt aus sechs Zylindern 431 PS und ist damit stärker als der zuletzt angebotene V8-Sauger.BMW M4: Und noch eine Änderung bei den M-Modellen von BMW: Aus dem M3 Coupé wird künftig der M4. Mit dem gleichen 431-PS-Turbo wie im Dreier.


Und sie rücken die passenden Neuheiten in den Fokus. Zwar schicken die Germanen beispielsweise mit der C-Klasse auch Fahrzeuge ins Rennen, die im Amiland als „Midsize“ eher kleindimensioniert wirken, dafür legt die deutsche Premium-Garde gerade bei den Antrieben jegliche Zurückhaltung ab. Denn alles, was gut und teuer ist und was über mächtig Power verfügt, scheint jenseits des Großen Teichs derzeit besonders gefragt.

Seit die Ölförderung mit der umstrittenen Fracking-Methode offensichtlich die Sorgen um eine Verknappung weggeblasen hat, kehren die Amerikaner auch wieder zu ihren alten Gewohnheiten beim Autokauf zurück. So sind die Stars der NAIAS einerseits die Sport- und Luxuswagen, andererseits – und das natürlich vornehmlich aus einheimischer Produktion – die großen SUVs und Pickups.

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