E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 26°C
1 Kommentar

Reifendruck bei kalten Reifen prüfen

Autoreifen sollten beim Fahren immer ausreichend Luft enthalten - aus Sicherheitsgründen und um Treibstoff zu sparen. Doch wie finden Autofahrer heraus, wie viel Luft notwendig ist?
Ein um 0,2 bis 0,3 bar zu hoher Luftdruck ist besser als ein zu niedriger Wert. Foto: Sina Schuldt Ein um 0,2 bis 0,3 bar zu hoher Luftdruck ist besser als ein zu niedriger Wert.
München. 

Den Luftdruck ihrer Reifen kontrollieren Autofahrer besser immer im kalten Zustand, rät der Tüv Süd. Denn die korrekten Angaben der Hersteller, etwa im Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung, beziehen sich auf kalte Reifen.

Bereits Strecken unter zehn Kilometern können die Reifen erwärmen und die Werte erhöhen. Daher rät die Prüforganisation davon ab, dann Luft abzulassen, sondern empfiehlt eher etwas mehr Druck - etwa 0,1 bis 0,3 bar mehr als empfohlen.

Generell schade ein um 0,2 bis 0,3 bar erhöhter Luftdruck nicht. Denn oft spiegelten die Herstellerwerte einen komfortablen Luftdruck wider. Ausnahme: Nennen die Hersteller selbst explizit einen höheren Eco-Fülldruck, sollten die Autofahrer diesen nicht überschreiten.

Ungünstig ist ein zu niedriger Luftdruck. Wer 0,2 bar zu wenig Druck auf den Reifen hat, verbraucht in der Stadt bis zu fünf Prozent Treibstoff mehr. Sind sogar 0,5 bar zu wenig in den Pneus, droht nicht nur ein Mehrverbrauch von einem Liter auf 100 Kilometern, auch mit Sicherheitseinbußen bei höherem Tempo ist zu rechnen, erklärt der Tüv Süd. Deutlich zu viel Druck verschlechtert die Fahreigenschaften und sorgt für unregelmäßigen Verschleiß der Reifen.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Auto & Verkehr

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen