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Rutschgefahr bei Pedelecs: Mit weniger Motorkraft anfahren

Im Winter sind Straßen und Radwege häufig glatt. Für Pedelec-Fahrer erhöht sich dadurch die Sturzgefahr. Sie sollten schon beim Anfahren die Motorkraft etwas drosseln.
Eine hohe Motorleistung kann Pedelec-Fahrer im Winter schnell ins Rutschen bringen. Foto: Caroline Seidel/dpa Eine hohe Motorleistung kann Pedelec-Fahrer im Winter schnell ins Rutschen bringen.
München. 

Wer auch im Winter mit seinem Pedelec fahren möchte, verzichtet beim Anfahren auf glitschigem Terrain besser auf eine starke Unterstützung des Motors. Denn die Reifen könnten durchrutschen, warnt der ADAC.

Die etwas verzögert einsetzende Motorkraft bei Pedelecs sollten Radler besonders bei Schnee, Matsch und Eis einplanen. Ungeübte Fahrer trainieren das jetzt veränderte Fahrverhalten zunächst in einem verkehrsfreien Raum.

Den Reifendruck um 1 bis 1,5 bar zu senken, kann die Haftung erhöhen, da sich damit die Aufstandsfläche der Reifen vergrößert. Reifen mit gröberen Profil können auf noch nicht zu festgefahren Schnee mehr Haftung bieten.

Den Akku montieren E-Biker besser erst kurz vor dem Losfahren ans Rad. Eine Neoprenhülle hält ihn länger warm. Bei Pendlern sorgt im Zweifel ein zweites Ladegerät auf der Arbeit für ausreichend Energie für den Rückweg. Dabei müssen sie vorher klären, ob sie dort den Strom dafür nutzen dürfen.

(dpa)
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