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Sekundenschlaf: Pendler sollten Schlafrhythmus beachten

Eine häufige Unfallursache ist Übermüdung am Steuer. Gerade Pendler sind in den frühen Morgenstunden und nach dem Feierabend besonders gefährdet. Für mehr Sicherheit am Steuer sorgt die Beachtung des Schlafrhythmus.
Die Schlafrhythmen unterscheiden sich von mensch zu Mensch. Deshalb lohnt es sich herauszufinden, welcher Rhythmus zu einem persönlich passt. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Die Schlafrhythmen unterscheiden sich von mensch zu Mensch. Deshalb lohnt es sich herauszufinden, welcher Rhythmus zu einem persönlich passt.
Bonn. 

Gerade Berufspendler sind oft am frühen Morgen gleich nach dem Aufstehen oder nachmittags mit dem Auto unterwegs. Wer dabei aber zu müde ist, riskiert Unfälle durch Unaufmerksamkeit oder Sekundenschlaf.

Der individuelle Schlafrhythmus variiert von Mensch zu Mensch, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Einige werden abends schneller müde und fühlen sich am Morgen ausgeruhter - die sogenannten „Lerchen” im Fachjargon. Die Leistungskurve ist bei ihnen vormittags am höchsten. Sie können morgens meist sofort wach starten. Doch sie sollten am Nachmittag vor dem Heimweg im Auto noch etwa einen Spaziergang an der frischen Luft machen. Das vermeide Müdigkeit. Die „Eulen” dagegen sind morgens in der Regel eher unausgeschlafen, werden aber abends später müde. Sie sollten sich am Morgen mehr Zeit lassen, um wach zu werden und erst richtig fit ins Auto steigen. Sie könnten außerdem über Fahrgemeinschaften nachdenken. Dort könne ein wacher Beifahrer die Aufmerksamkeit erhöhen und bei Bedarf vielleicht auch das Steuer übernehmen. Öffentliche Verkehrsmittel können in manchen Fällen ebenso eine Alternative sein.

Zwischen 6.00 und 8.00 Uhr und zwischen 14.00 und 16.00 Uhr passierten die meisten Unfälle wegen Müdigkeit, sagt der DVR und beruft sich dabei auf Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

(dpa)
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