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Smart zeigt auf IAA die autonom fahrende Studie Vision EQ

Mit der Studie Vision EQ will die Mercedes-Tochter Smart auf der IAA zeigen, wie sie sich Ende des nächsten Jahrzehnts ein Fahrzeug für Carsharing vorstellt.
Blick in die Zukunft: Wie eine Art Robotertaxi soll die Smart-Studie Vision EQ völlig ohne Fahrer funktionieren und den Passagier autonom abholen und zum Ziel bringen. Foto: Daimler AG/dpa-tmn Blick in die Zukunft: Wie eine Art Robotertaxi soll die Smart-Studie Vision EQ völlig ohne Fahrer funktionieren und den Passagier autonom abholen und zum Ziel bringen.
Stuttgart. 

Mit einer neuen Designstudie zeigt Smart, wie sich Daimler Carsharing in Zeiten autonomer Elektroautos vorstellt. Das Konzeptfahrzeug Vision EQ wird zum ersten Mal auf der IAA in Frankfurt (16. - 24. September) gezeigt und ist für das Ende des nächsten Jahrzehnts projektiert.

Weil der Smart nach Überzeugung der Entwickler bis dorthin nicht nur elektrisch, sondern auch autonom fahren kann, haben die Designer zum ersten Mal bei einem Modell aus dem Daimler-Konzern ganz auf Lenkrad und Pedale verzichtet und auch alle anderen Bedienelemente weggelassen. Stattdessen steuert man den kugelrunden Zweisitzer mit seinen 2,69 Metern komplett mit einer App auf dem Smartphone: „Über sie wird der Wagen bestellt und das Fahrziel eingegeben”, sagt Produktmanager Rouven Remp. Dann komme der Smart mit einer induktiv für 250 Kilometer aufgeladenen Batterie automatisch angefahren, begrüße den Passagier mit einer Laufschrift auf dem Display anstelle des Kühlergrills, lasse die elektrischen Drehtüren aus Glas aufschwingen und fahre ihn ohne sein Zutun ans Ziel.

Unterdessen macht es sich der Fahrgast im Robotaxi auf einer mit besonders robustem Leder bezogenen Couch bequem, verstaut seine Siebensachen in Ablagen, lässt sich mit individualisierten Inhalten auf dem 24 Zoll großen Touchscreen unterhalten und entdeckt den Smart sogar als Vermittler fürs Zwischenmenschliche. Denn um die Effizienz der Nutzung zu erhöhen, schlägt der Vision EQ den Insassen weitere Mitfahrer mit ähnlicher Wegstrecke vor und spielt zuvor als Entscheidungshilfe auch deren Profil samt persönlicher Interessen ein.

(dpa)
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