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Vielfalt für die Ferien

E inmal mehr ist der Caravan Salon in Düsseldorf, der noch bis zum morgigen Sonntag geöffnet hat, das Mekka der Camper und Reisemobilfahrer.
Einmal mehr ist der Caravan Salon in Düsseldorf, der noch bis zum morgigen Sonntag geöffnet hat, das Mekka der Camper und Reisemobilfahrer. Die größte Messe für Freizeit-Fahrzeuge und Zubehör hat bisher wieder Scharen von freizeithungrigen Besuchern angezogen, über mangelndes Interesse können sich die Anbieter trotz anhaltender Exportschwäche nicht beschweren. Premieren und Vielfalt kennzeichnen das Programm der Aussteller, über das wir in den vergangenen Wochen auch bereits ausführlich berichtet haben.

Aber auch die Caravanbranche wartet in letzter Minute oft noch mit einigen Überraschungen auf. So zum Beispiel bei Knaus, wo man mit der Studie Caravisio den Blick in die Zukunft wagt. Die Zulassungszahlen für Wohnwagen in Europa sind seit Jahren rückläufig. Die Caravaning-Industrie müsse daher neuartige Konzepte bieten, um vor allem branchenfremde Zielgruppen für die Urlaubsform Camping zu interessieren, sagt Pressesprecher Alexander Wehrmann.

Futuristische
Knaus-Studie Caravisio

Der Caravisio ist ein Life-Style-Wohnwagen in schicker, futuristischer Form, mit einer Heckterrasse im Boots-Design und einem neuartigen, an den Yachtbau angelehnten Grundrisskonzept - von den V-förmig im Bug angeordneten Einzelbetten, die auch eine deutlich verbesserte Aerodynamik ermöglichen über die große Panoramascheibe bis hin zu Standards und Komfortmerkmalen aus dem Reisemobilbau wie etwa das „Raumbad“.

Der Caravisio soll als Technologieträger Wege in die Zukunft weisen, ist aber nicht für eine Serienfertigung vorgesehen. Für das Hier und Jetzt gibt der erneuerte Caravan Sport (ab 12 660 Euro) bei den Bajuwaren sein Debüt.

Voll im Trend sind bei den Reisemobilen vor allem die Kastenwagen, wobei der Adria SPX für 47 199 Euro auf Basis des Fiat Ducato, bei dessen Grundriss ein Querbett im Heck dominiert, gewiss nicht der billigste ist. Bürstner erweitert die im vorigen Jahr sehr erfolgreich eingeführte, kompakte Brevio-Baureihe um eine Variante mit Hubbett. Und dass sich Premiumhersteller Carthago mit der Gründung der neuen Tochtermarke Malibu auf seine Wurzeln als Kastenwagen-Ausbauer besinnt, haben wir ebenso bereits gemeldet wie die Neugründung der zu Eura-Mobil gehörenden Billigmarke Forster. Man erkennt die Bemühungen der Branche, mit preiswerteren Modellen auch eine jüngere Kundschaft zu umwerben.

Wer nicht so scharf kalkulieren muss, der findet bei Niesmann+Bischoff den komplett neuen Luxusliner Arto, der nach der Erneuerung seines Interieurs nun auch außen im strahlend frischen Gewand auftritt. Sein Debüt gibt der 7,68 Meter lange Arto 76 B zum Basispreis von knapp 95 000 Euro.

Camper-Träume im Zehn-Meter-Format erfüllt Volkner-Mobil mit einem Wohn-Riesen, der einen Mini oder wahlweise einen Argo-Schwimmwagen in seiner Garage hat und für den der Fahrer natürlich einen Lkw-Führerschein und wenigstens 900 000 Euro braucht.

Westfalia kooperiert in bewährter Manier mit Ford und stellt den neuen Nugget auf Basis der Kombi-Version des neuen Transit Custom vor. Die ersten Goldstückchen sollen Ende des Jahres auf die Straßen rollen, der Preis liegt wiederum bei knapp 50 000 Euro.

In Eigenregie fertigt dagegen VW Nutzfahrzeuge seit geraumer Zeit, und zwar Reisemobile auf Basis des Transporters. Vor 25 Jahren startete der erste California, damals noch auf Basis des T3, der zu den erfolgreichsten Freizeitfahrzeugen überhaupt gehört. Rund 100 000 Mobile hat die VW-Tochter mittlerweile gebaut. In diesem Jahr feiert sie das Jubiläum des California, dazu gibt es ein Sondermodell mit dem Namen Generation, das motorisiert mit einem 114 PS starken Diesel knapp 58 000 Euro kostet und einen Preisvorteil von 1785 Euro bieten soll. mik/ml

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