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Warum heißt der Katalysator „Drei-Wege-Kat”?

Eins ist allen klar: Auto besitzen aus Umweltschutzgründen einen Katalysator. Er soll schließlich schädliche Abgase in unschädliche umwandeln. Doch die Auto-Welt spricht meist von einem Drei-Wege-Kat. Was hat es damit auf sich?
Der Umwelt zuliebe: Der „Drei-Wege-Kat” wandelt drei Schadstoffe in unschädliche Endprodukte um. Foto: Martin Gerten/dpa Der Umwelt zuliebe: Der „Drei-Wege-Kat” wandelt drei Schadstoffe in unschädliche Endprodukte um. Foto: Martin Gerten/dpa
Essen/Hannover. 

Ein Katalysator, oder kurz auch nur Kat, gehört heute aus Umweltschutzgründen zur Standardausstattung von Fahrzeugen mit Otto-Verbrennungsmotoren. Gemeint ist dabei ein Drei-Wege-Kat. Was dahinter steckt, erklärt der Tüv Nord.

Die Aufgabe eines Kats: die Nachbehandlung schädlicher Autoabgase, vor allem von Kohlenmonoxid, unverbranntem Kohlenwasserstoff und Stickoxiden, erklärt der Tüv Nord.

Ab Mitte der 1980er-Jahre wurde in Deutschland der sogenannte Drei-Wege-Kat eingeführt, der diese drei Schadstoffe über eine chemische Reaktion gleichzeitig in unschädliche Endprodukte umwandelt. Daraus resultiert auch die Namensgebung.

Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe werden während des Verbrennungsprozesses zu Kohlendioxid und Wasserdampf oxidiert, Stickoxide werden zu Stickstoff reduziert. Um seine volle Wirkung zu entfalten, benötigt der Drei-Wege-Kat eine bestimmte Abgaszusammensetzung. Dazu misst eine zwischen Motor und Katalysator platzierte Lambda-Sonde den Restsauerstoffgehalt im Abgas und gibt über ein Steuergerät Impulse für die optimale Gemischbildung.

Heute ist der Drei-Wege-Kat der übliche Standard bei Benzinmotoren in Neuwagen. Ohne ihn sind die strengen gesetzlichen Vorgaben in Sachen Abgas nicht zu erfüllen.

(dpa)
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