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Was ist der Unterschied zwischen Mineralöl und Synthetiköl?

Motoröl ist nicht gleich Motoröl: Es macht einen Unterschied, ob man Mineral- oder Synthetiköl einsetzt. So hat das synthetisch hergestellte Öl bessere Schmiereigenschaften. Doch woran liegt das - und warum ist das wichtig?
Mineralöl ist preiswert, schmiert aber nicht so gut wie Synthetiköl. Foto: Markus Scholz Mineralöl ist preiswert, schmiert aber nicht so gut wie Synthetiköl. Foto: Markus Scholz
Essen. 

Bei Motoröl unterscheidet man Mineral- und Synthetiköl. Letzteres verfügt über bessere Schmiereigenschaften und Temperaturbeständigkeit, wie der Tüv Nord erläutert.

Gegenüber preiswertem Mineralöl, das im Wesentlichen aus raffiniertem Erdöl besteht, wird das teurere, synthetisch hergestellte Öl mit einer Reihe von Zusätzen versehen, den sogenannten Additiven. Dabei handelt es sich um spezielle Kohlenwasserstoff-Verbindungen, die den Schmierfilm bei niedrigen wie auch bei hohen Temperaturen nicht abreißen lassen.

Die optimierte Schmierung - die sogenannte Viskosität - ermöglicht zum Beispiel einen besseren Kaltstart. Auch bei höheren Motorbelastungen ist das Synthetik- dem Mineralöl überlegen. Außerdem steht bei der synthetischen Variante seltener ein Ölwechsel an. Insgesamt verlängert sich auch die Lebenszeit des Motors.

Ohne einen festen Schmierfilm aus Motoröl würden die metallenen Flächen direkten Kontakt haben, durch die Reibung stark erhitzen und so schnell verschleißen. Öl wirke zudem als Korrosionsschutzmittel.

(dpa)
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