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Was ist eigentlich Gaspedaltuning?

Es ist vorteilhaft, dass Autos heute nicht mehr so ruckartig reagieren, wenn man das Gaspedal tritt. Verantwortlich dafür ist eine eingebaute Gaspedalverzögerung. Manche stört das aber, weil der Motor dadurch langsamer reagiert. Sie können ein Gaspedaltuning machen.
Durch ein Gaspedaltuning lässt sich die Reaktionszeit des Motors beim Treten des Gaspedals manuell einstellen. Foto: Lukas Barth dpa Durch ein Gaspedaltuning lässt sich die Reaktionszeit des Motors beim Treten des Gaspedals manuell einstellen. Foto: Lukas Barth dpa
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Moderne Autos werden ab Werk mit einer Gaspedalverzögerung ausgeliefert. Beim Tritt auf das Gaspedal sorgt eine elektronische Regelung dafür, dass der Motor nicht sofort, sondern leicht verzögert reagiert. Dies lässt sich durch Gaspedaltuning verändern.

Denn Gaspedalverzögerung verhindert laut Tüv Nord zwar ein Rucken des Motors und sorgt so für ein gleichmäßiges Fahren, geht aber zu Lasten einer spontanen, direkten Reaktion des Antriebs. Mit einer speziellen Technik kann man das Fahrzeug sportlicher bewegen. Sie wird zwischen Gaspedal und Gaspedalsensor verbaut und wird dann über ein kleines Handgerät gesteuert. Mit diesem Gaspedaltuning wird die Reaktionszeit des Motors nach dem Tritt aufs Pedal nicht mehr von der vorprogrammierten, sogenannten Gaspedalkennlinie des Fahrzeugherstellers bestimmt. Stattdessen lässt sie sich auf Knopfdruck am Handgerät selbst in Stufen verkürzen oder verlängern.

Der Fahrer kann das Pedal auf diese Weise besser kontrollieren und das Ansprechverhalten des Motors wirkt insgesamt dynamischer. Doch auch wenn sich die Motorleistung unmittelbarer abrufen lässt, führt das Gaspedaltuning - anders als beim klassischen Chiptuning - nicht zu einer Leistungssteigerung, informiert der Tüv Nord. Weil es sich zudem auch nicht um eine Bauartveränderung handelt, ist auch kein Eintrag in den Fahrzeugpapieren erforderlich. Die Technik für das Gaspedaltuning kostet etwa zweihundert Euro.

(dpa)
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