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Altwerden ängstigt jede vierte Frau und jeden fünften Mann

Manches lässt sich im Leben nicht verhindern. Dazu zählt das Altwerden. Eine Umfrage zeigt, wie die Menschen in Deutschland damit umgehen - ob sie mit Angst oder Zuversicht ihrem dem höheren Alter entgegenblicken.
Angst vor dem Altwerden hat einer Meinungsumfrage zufolge nur eine Minderheit in Deutschland. Foto: Silvia Marks Angst vor dem Altwerden hat einer Meinungsumfrage zufolge nur eine Minderheit in Deutschland.
Berlin. 

Angst vor dem Altwerden hat einer Meinungsumfrage zufolge nur eine Minderheit in Deutschland. Während rund jede vierte Frau von einer solchen Angst spricht (26 Prozent), spürt diese nach eigenen Angaben nur jeder fünfte Mann (21 Prozent).

Dies ermittelte das Meinungsforschungsinstitut YouGov in einer repräsentativen Online-Umfrage. Auftraggeber der Studie war das 50-plus-Magazin „Meins”.

Ein neugeborener Junge wird in Deutschland im Schnitt 78 Jahre und vier Monate alt, Mädchen können laut Statistischem Bundesamt mit einem Alter von 83 Jahren und zwei Monaten rechnen.

Für Altersforscher Christoph Englert haben „Gene eine gewisse Macht darüber, wie wir alt werden”. Er definiert Altern als einen „kontinuierlichen, irreversiblen Prozess, der mit dem Nachlassen der menschlichen Organe zu tun hat”.

Allerdings könnten Menschen etwas dazu beitragen, besser alt zu werden: etwa, indem sie sich bei Zigaretten und Alkohol zurückhalten. Viel Schlaf und etwas Sport seien gut gegen Herzerkrankungen, die zu den häufigsten Todesursachen gehören.

Grundsätzlich sagt der Genetiker: „Es ist ganz wichtig, sein Leben ins Gleichgewicht zu bekommen - mit Familie, Beruf, Sport und anderen Hobbys. Wenn man es schafft, hat man eine ganz gute Grundlage, um vernünftig alt zu werden.”

(dpa)
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