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Feste Grübelstunde einplanen: Was in schweren Zeiten hilft

Ein plötzlicher Krankheitsfall oder Probleme auf der Arbeit können einen Menschen schnell aus der Bahn werfen. Wer in der Folgezeit häufig ins Grübeln kommt, der sollte sich am Tag eine feste Zeit für seine Sorgen einrichten.
Ins Grübeln kann man schnell aus unterschiedlichen Gründen kommen. Foto: Jens Kalaene/dpa Ins Grübeln kann man schnell aus unterschiedlichen Gründen kommen.
Hamburg. 

Job verloren oder ein Familienmitglied ist krank: Wer solche Sorgen hat, kann oft gar nichts Schönes mehr genießen. Manchmal kann es helfen, in schwierigen Phasen ganz bewusst Zeiten zum Grübeln zu reservieren, rät Diplom-Psychologin Berit Brockhausen.

Man kann sich zum Beispiel eine feste Stunde am Tag nehmen, um Probleme zu wälzen und zu überlegen, wie man mit Schwierigkeiten umgehen soll. Wichtig ist, diese Grübelstunde sehr genau einzuhalten und sie nicht früher zu beenden oder ausfallen zu lassen. Dann gelingt es den restlichen Tag über besser, die Sorgen wegzuschieben und einigermaßen unbeschwert Zeit mit der Familie zu verbringen. Ganz abschalten lässt sich das Gedankenkarussell zwar nicht. Aber eine Verschnaufpause davon kann viel wert sein, sagt Brockhausen in der Zeitschrift „Emotion” (Ausgabe November 2017).

(dpa)
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