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Freunde gehen weg: Kinder in der Kita brauchen neue Rolle

Wenn Spielgefährten in die Schule kommen, reagieren die zurückbleibenden Kita-Kinder zunächst traurig. Doch Eltern haben einige Möglichkeiten, ihren Kindern diese Erfahrung so wenig einschneidend wie möglich erscheinen zu lassen.
Wenn ältere Spielgefährten in die Schule kommen, fühlen sich jüngere Kindergartenkinder häufig zurückgelassen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa Wenn ältere Spielgefährten in die Schule kommen, fühlen sich jüngere Kindergartenkinder häufig zurückgelassen.
Fürth. 

Im Kindergarten entwickeln sich die ersten Freundschaften. Umso härter ist es dann, wenn ältere Freunde irgendwann eingeschult werden und das eigene Kind zurückbleibt. Eventuell läuft zeitgleich auch noch die Eingewöhnung von neuen Mädchen und Jungen.

Die Erzieher haben dann oft weniger Zeit und die ganze Gruppendynamik ist anders. „Das kann ein Kind schon mal aus der Bahn werfen”, sagt Isabelle Dulleck von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Vielleicht haben Eltern die Möglichkeit, ihr Kind nach den Ferien schon ein paar Tage vor den neuen Kindern in die Einrichtung zu schicken. So kann es sich in Ruhe wieder auf die Betreuung einlassen, bevor die Kleinen kommen. Eine andere Möglichkeit ist, Treffen am Nachmittag mit den alten Freunden zu organisieren.

Die dritte Variante: Eltern können die Erzieher fragen, ob das eigene Kind eine neue Rolle in der Gruppe einnehmen kann, zum Beispiel Pate für die neuen Kinder sein darf. Kinder sind oft sehr stolz, wenn sie jetzt zu den Großen gehören und den Kleineren helfen dürfen.

(dpa)
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