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Halloween: So schnitzen Sie den schönsten Kürbis

Je unheimlicher das Kürbis-Gesicht ausschaut, desto besser! Zumindest an Halloween. Hier gibt's Tipps, wie das Schnitzen ganz einfach geht.
Der Brauch, Kürbisse auszuhöhlen und zum Leuchten zu bringen, stammt aus den USA und wird dort zu Halloween (31. Oktober) gepflegt. Seit einigen Jahren ist die herbstliche Deko auch bei uns beliebt. Foto: dpa/lby Der Brauch, Kürbisse auszuhöhlen und zum Leuchten zu bringen, stammt aus den USA und wird dort zu Halloween (31. Oktober) gepflegt. Seit einigen Jahren ist die herbstliche Deko auch bei uns beliebt. Foto: dpa/lby
Köln.  Zum Kürbis-Schnitzen braucht man nicht viel. Ein großer Kürbis, ein scharfes Messer, ein Esslöffel und ein Stift, das war's. Zuerst wird der Kürbis abgewischt und restliche Erde entfernt.

Deckel schräg schneiden

Für das Schnitzen des Halloween-Gesichts stellt man den Kürbis am besten auf einen Tisch. Eine Schicht Altpapier darunter ist eine gute Idee. Mit einem scharfen Messer schneidet der Künstler dann oben in den Kürbis einen runden Deckel und nimmt ihn ab. Dabei muss man darauf achten, dass der Deckel groß genug ist. Denn durch die Öffnung werden im nächsten Schritt die Kerne und das weiche Innere heraus geholt. Gut ist es, die Ränder des Deckels ein bisschen schräg zu schneiden. So kann der Deckel später nicht ins Innere rutschen. Mit dem Esslöffel kannst man den Kürbis nun vorsichtig aushöhlen. «Je gründlicher man dabei ist, desto länger hält sich der Kürbis nachher», verrät eine Fachfrau.
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Ein orangenes Gemüse, ein kleines Teelicht, ein begabter Schnitzer und schon ist das Gruseln garantiert. Foto: Michael Reichel dpa/lswDer Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland. Die Iren schnitzten die Gesichter in Rüben, um sich damit vor bösen Geistern zu schützen. Foto: © James Thew - Fotolia.comIrische Auswanderer brachten den Brauch in die USA. Die Amerikaner nehmen heute vornehmlich die größeren Kürbisse für die Gesichter. Foto: David Ebener dpa/lnw
Jetzt kommt der schwierige Teil: Wie soll das Kürbis-Gesicht bloß aussehen? Bei der Entscheidung kann es helfen, erstmal verschiedene Gesichter auf Papier vorzuzeichnen. Dann gilt es, die schönste Seite des Kürbisses auszuwählen. Mit einem Stift wird das Gesicht darauf vorgemalt. Zum Beispiel ein lächelnder Mund mit zwei Zähnen, Augen und Nase in Dreiecks-Form.

Mit den kleinen Teilen beginnen

Mit dem Messer werden die einzelnen Teile danach vorsichtig ausgeschnitten. Dabei ist es am besten, mit den Augen oder der Nase anzufangen. Also den kleineren Teilen. Erst zum Schluss kommt der Mund dran. «So bleibt der Kürbis stabiler und man kann leichter schneiden», erklärt die Fachfrau. Mit Hilfe eines Spießes bekommt das Kürbis-Gesicht dann zum Beispiel noch Sommersprossen. Oder man steckt Kartoffeln oder Kastanien auf einen Zahnstocher und verpasst dem Kürbis damit herausragende Ohren oder eine Nase. Nun fehlt nur noch das Licht. Am besten macht sich ein kleines Teelicht im Inneren des Kürbisses. Damit es richtig schön leuchtet, kommt der Deckel wieder oben drauf. Jetzt gibt es nur noch eines, das man nicht vergessen sollte: Ein schönes Foto von dem geschnitzten Kunstwerk zu machen. Denn allzu lange hält die natürliche Deko auch bei bester Pflege nicht, bald fängt der Kürbis zu schimmeln an.
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