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Im Alter auf Fahrrad mit tiefem Durchstieg umsteigen

Fahrradfahren ist in jedem Alter gut für die Gesundheit. Es schult den Gleichgewichtssinn und trainiert die Beinmuskulatur. Die Auswahl des passenden Rads ist wichtig, um sich im Straßenverkehr sicher zu fühlen.
Radfahren macht auch im Alter Spaß. Foto: Felix Kästle/dpa Radfahren macht auch im Alter Spaß.
Bonn. 

Fahrrad fahren erhält nicht nur die Fitness, sondern auch ein großes Stück Selbstständigkeit. Wer dabei Probleme mit dem Aufsteigen hat, steigt am besten auf ein Modell mit tiefem Durchstieg um. Dazu rät Erhard Hackler, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga.

Fühlt man sich auch darauf irgendwann unsicher, ist vielleicht eine Art Dreirad das richtige - ein Fahrrad, das hinten zwei Räder statt einem hat. „Überwinden Sie Ihre Hemmung!”, fordert Hackler. Dreiradfahren sei besser als gar nicht mehr radeln.

Wer noch möglichst lange sicher Fahrrad fahren möchte, sollte regelmäßig seine Augen und das Gehör überprüfen lassen. Vorsicht ist geboten, wenn jemandem öfter mal schwindlig wird. Dann ist Radeln wahrscheinlich nicht mehr das Richtige.

Die eigene Fahrtüchtigkeit erhält, wer seinen Gleichgewichtssinn und die Beinmuskulatur trainiert. Dafür muss man nicht gleich ins Fitnessstudio gehen. „Es hilft schon, beim Zähneputzen auf einem Bein zu stehen.”

(dpa)
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