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In kleinen Schritten: Selbstzweifel von Kindern angehen

Das kann ich nicht. Das klappt sowieso nicht - Manche Kinder trauen sich wenig zu. Eltern können ihren Kindern dabei helfen, dass sie ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Ein paar Hinweise.
Angst vor dem Scheitern: Manche Kinder übernehmen ihre Selbstzweifel von den Eltern. Foto: Julian Stratenschulte Angst vor dem Scheitern: Manche Kinder übernehmen ihre Selbstzweifel von den Eltern. Foto: Julian Stratenschulte
Fürth. 

Manche Kinder strotzen nur so vor Selbstbewusstsein, andere plagen Zweifel an ihrem Können. Oft haben die Ängste mit der Schule zu tun - zum Beispiel davor, das Gymnasium nicht zu schaffen.

Eltern sollten in so einem Fall den Zweifel möglichst in kleine Schritte zerlegen: „Statt zu denken „Ich schaffe die nächste Klasse nicht”, sollte man sich auf die nächste anstehende Aufgabe konzentrieren”, sagt Ulric Ritzer-Sachs von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Er rät dazu, gemeinsam mit dem Kind zu schauen: Welche Klassenarbeit steht als Nächstes an, wie kann das Kind sich darauf vorbereiten? In welchem Fach braucht es vielleicht Unterstützung?

In einigen Fällen ernten Kinder die Selbstzweifel von ihren Eltern. Wer häufig zu hören bekommt „Stell dich nicht so an: Warum kannst du das nicht?”, übernimmt diese Haltung irgendwann. Damit Kinder sich etwas zutrauen, müssen Eltern das ebenfalls tun.

(dpa)
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