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Digitales Postgeheimnis: Jeder Zweite gewährt dem Partner Einblick in seine Accounts

Eigentlich gilt das digitale Postgeheimnis auch unter Partnern. Doch viele legen darauf nicht besonders viel Wert. Laut einer Umfrage stört sich jeder Zweite nicht daran, wenn ihr Liebster Zugang zu ihren Accounts hat.
Viele Partner haben untereinander kaum Geheimnisse - zumindest nicht, was den gegenseitigen Einblick in ihre Accounts angeht. Foto: Jens Kalaene Viele Partner haben untereinander kaum Geheimnisse - zumindest nicht, was den gegenseitigen Einblick in ihre Accounts angeht. Foto: Jens Kalaene
Berlin. 

Viele bringen ihrem Partner großes Vertrauen entgegen, wenn es um Daten auf Smartphone oder Computer geht. Jeder Zweite (56 Prozent) lässt sein Smartphone offen herumliegen und vertraut darauf, dass sein Partner die Privatsphäre akzeptiert.

Fast ebenso viele (53 Prozent) sagen, dass sie nichts zu verbergen haben: Ihr Partner darf demnach Einblick in all ihre Accounts haben. Knapp jeder Dritte (31 Prozent) würde sogar misstrauisch werden, wenn der andere das Smartphone vor ihm verstecken würde. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov.

Vorsichtig sind nur wenige: 7 Prozent sagen, dass sie regelmäßig ihre Passwörter und PINs ändern, damit ihr Partner keinen Zugriff auf vertrauliche Daten hat. Vom 30. September bis 3. Oktober 2016 befragte YouGov im Auftrag des Mail-Anbieters Web.de 2066 Erwachsene, davon lebten 1451 in einer Beziehung .

Obwohl in der Praxis so wenige ihrem Partner gegenüber misstrauisch sind, wäre es für mehr als jeden Dritten (37 Prozent) ein Vertrauensbruch, wenn sein Partner Smartphone oder Computer heimlich durchsuchen würde. Nur 14 Prozent fänden so ein Vorgehen in Ordnung, wenn ein konkreter Verdacht auf Fremdgehen besteht. Für 11 Prozent wäre digitales Spionieren ein Trennungsgrund.

(dpa)
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