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Kinder brauchen bei Langeweile manchmal nur eine Starthilfe

Langeweile ist etwas, das viele aus der eigenen Kindheit gut kennen. Doch was tut man als Elternteil am besten, wenn das Kind sich nicht allein beschäftigt? Sollte man sich immer gleich als Spielpartner zur Verfügung stellen und für Bespaßung sorgen?
Oft reicht ein kleiner Anstoß, um das Kind ins Spiel zu führen. Foto: Jens Kalaene/dpa Oft reicht ein kleiner Anstoß, um das Kind ins Spiel zu führen. Foto: Jens Kalaene/dpa
Tübingen. 

bdquo;Mir ist langweilig”: Dieser Satz treibt Eltern wahlweise in den Wahnsinn - oder löst hektische Geschäftigkeit aus. „Eigentlich muss man den Eltern heute explizit sagen: "Stopp, ihr seid nicht permanent fürs Bespielen zuständig”, sagt Ingrid Löbner.

Löbner ist Diplompädagogin und berät Eltern bei Pro Familia in Tübingen. Ihr zufolge brauchen Kinder oft gar kein Ideen-Feuerwerk von Erwachsenen, ein sanftes Anschieben reicht. Denn manchmal müssen Kinder nur ins Spiel hineinfinden. Eltern erreichen das, indem sie beispielsweise fragen: „Du, muss an deiner Baustelle nicht mal was gemacht werden?” - und laden dann etwas in den Bagger, das an die Baustelle herangefahren werden muss.

Schlecht sind dagegen Vorschläge wie: „Du könntest doch mal wieder mit deinen Autos spielen”. Denn daran können Kinder nicht wirklich anknüpfen, und fühlen sich abgeschoben. „Entscheidend ist, dass Eltern in die Geschichte reinhelfen”, rät Löbner.

Buchtipp:

Ingrid Löbner: Erziehen mit Mut und Muße. Fischer & Gann. 240 S., 20,- Euro, ISBN 9783903072473.

(dpa)
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