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Kinder mit gemeinsamem Zimmer zeitversetzt ins Bett bringen

Kaum ein Kind geht gerne ins Bett. Noch schwieriger ist es, wenn sich zwei Geschwisterkinder ein Zimmer teilen. Ein paar Tipps für die Routine am Abend.
Bei Geschwisterkindern ist es ratsam, erst das Jüngere und etwas später das Ältere ins Bett zu bringen. Foto: Patrick Pleul/Symbolbild Bei Geschwisterkindern ist es ratsam, erst das Jüngere und etwas später das Ältere ins Bett zu bringen.
Fürth. 

In einigen Wohnungen geht es gar nicht anders: Teilen sich Geschwisterkinder ein Zimmer, macht das manche Dinge einfacher - und sorgt in anderen Situationen für mehr Stress.

Beide Kinder gleichzeitig ins Bett zu bringen, klappt oft nicht. Noch schwieriger wird es, wenn eins das andere nachts immer wieder aufweckt. Isabelle Dulleck rät davon ab, beide Kinder „in einem Abwasch” ins Bett bringen zu wollen. Die Pädagogin arbeitet bei der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Oft kämpfen dann beide um die Aufmerksamkeit des jeweiligen Elternteils, übertrumpfen sich, und am Ende dauert alles doppelt so lange.

Etwas mehr Entschleunigung bringt es, wenn ein Elternteil das jüngere Kind ins Bett bringt und das ältere noch etwas aufbleiben darf. Ist das eine dann eingeschlafen, kommt auch das andere oft schneller zur Ruhe. Hilft das nicht, sollten Eltern einen Blick auf mögliche Ursachen richten: Ist eins der Kinder überreizt, hatte es zu wenig Bewegung oder braucht es Begleitung beim Einschlafen? An ein paar Stellschrauben können Eltern möglicherweise drehen, um die Situation am Abend zu entschärfen.

Gänzlich lösen lassen sich die abendlichen Konflikte im gemeinsamen Kinderzimmer meist nicht: Ob sich die Geschwister verstehen, hängt nämlich nicht nur vom Alter ab, sondern auch von ihrem Charakter. Und daran können Eltern bekanntlich nur wenig ändern.

(dpa)
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